Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
18
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18 G 1 0 — G I B. Nr. 60 — 68.

Weise ein Blatt, welches das Trauergerüste bei den Exequien desPhilosophen Piccolomini vorstellt, fol. Die Zeichnung lieferte BastianoFulli von Siena.

60. Jan van der Lys, Historien- und Landschaftsmaler, soll nachGiov Tulz Brulliot Öl- No. 475 unter diesem Namen verstanden

werden. Man findet ihn auf einem Kupferstiche vonCosmo Mogalli, welcher das Opfer Abrahams vorstellt, fol.

61. Johann Rottenhammer, Maler von München, geb. 1864, gest.Giova.Ho.f. VenetialGOS. jfti gehört ? u den glücklichen Nach-

' ahmern des Tintoretto. Er hintcrliess

zahlreiche Werke, meistens auf Kupfer. Man findet deren in Münchenund Augsburg. Es ist häufig der Name beigefügt, in der k. Galleriezu Schieissheim ist aber ein Gemälde mit der Geburt Christi, aufwelchem obige Schrift vorkommt. Es lässt sich vielleicht kein zweitesBild mit dieser Bezeichnung nachweisen. Auf einem Gemälde mit demUrthcile des Paris in der k. Pinakothek zu München steht: h. rotten-hammer. f. in venetia 1G05. Das Bild der Geburt Christi in der k. k.Gallerie zu Wien zeichnete er HRotlnhamer F. 1600. Die Angabe,dass der Künstler 1008 gestorben sei, ist irrig.

62. Unbekannter Radirer, welcher in der zweiten Hälfte des vo-QZ7. C/P /? rigen Jahrhunderts nach Rembrandt Studien(SslCX-Uct. C/tt. jrfe. gemacht zu haben scheint. Die Abbreviatur

& P des Namens findet man nach Brulliot III.

No. 474 auf einem radirten Blatte mit fünf Köpfen. Oben ist derKopf eines jungen Mannes mit langen Haaren , unter diesem bemerktman zwei Köpfe von Frauen, unten links den Kopf eines Mannes mitder Mütze, und rechts jenen eines Greises. Rechts unten steht: Giova.Su. fe., links: Rembrandt fec. H. 6 Z. 5 L. Br. 3 Z. 7 L.

63. Giovanni ManOZZi, genannt Giovanni da San Giovanni,

r,. . , c /-.. . • ist unter dem Monogramme G G II.

Gxomnm da S. Gxo. mv. et pmx. No 2 „ 82 ein g eführtj 8 und daher be _

schränken wir uns auf die Inschrift zweier Blätter, von welchen daseine die heil. Jungfrau mit dem Kinde und einen anbetenden Mönch,das andere ebenfalls die Madonna mit dem Kinde und drei Personenam Tische vorstellt. Unten steht: Giovanni da S. Gio. inn. et pinx.Juliano Giambicoli et Nicolo Mogalli del. et sc, qu. fol.

64. Giovanni Jacopo Rossi oder de Rabeis, Kupferstecher und("jyn pQ Kunsthändler in Rom, betrieb sein Geschäft in der ersten

• Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Blätter mit seinerAdresse sind dem grössten Theile nach Verlagäartikel, da er alsKupferstecher wenig leistete. Man kann auch annehmen, dass er nurältere, bereits ziemlich ausgedruckte Platten retouchirte. Eine solchestellt die Geburt der hl. Jungfrau nach Giulio Romano vor. BartschXVI. p. 377 No. 8 beschreibt einen Abdruck vor der Schrift, und kenntauch einen solchen mit der Adresse des Antonio Lafrery. Die re-touchirten Abdrücke aus Rossi's Verlag sind GIR. FO. bezeichnet.

65. Der Majolica-Maler dieses Namens war um 1878 in Italien--,. . thätig, zugleich mit einem Tomaso. Im k. Museum zuUirommo. B er ]j n j s t eine Schüssel, in deren Mitte eine Ansichtder Villa d' Este zu Tivoli gemalt ist. Sic stammt wahrscheinlich ausder Manufaktur von Gubbio,