GIO. Nr. BS —H9. 17
55. Giorgio Vasarl von Arczzo (1512 — 1S74) zeichnete seine Ge-GIORGIO ARRETINO FACEVA. 1 mS \ d ? gewöhnlich mit dem Tauf-.-,. . , »„_„. f nnd Ortsnamen, entweder wie in
Gtoiyto da Rezzo. J erster ln8chrifti oder Georgius
Aretinus. Mit der Jahrzahl MDXXXX findet man ohige Inschriftauf dem Gemälde mit dem Abendmahle des Papstes Gregor dos Grossenin der Pinakothek zu Bologna. Vasari beschreibt dieses Bild in seinerBiographie. Der hl. Gregor, welcher zwölf Arme an der Tafel speiset,ist das Bildniss des Papstes Clemens VII. , und unter den Zuschauernführte er den Herzog Alessandro de' Medici, den Abate Serraglio, denGeneral D. Cipriano von Verona, einen Bentivoglio, und seine Freundeunter den Olivetaner Mönchen ein. Die Gefässe und die anderen Zier-werke malte Christoforo Gherardi.
Die zweite Inschrift findet man auf einem Holzschnitte in Hell-dunkel von Peter Lelu 1783. Dieses Blatt stellt oben die hl. Jungfrauin einer Glorie von Engeln vor, wie sie den Fuss auf den Drachenam Baume setzt. In den Zweigen sind verschiedene männliche undweibliche Figuren angebracht, fol.
56. Giorgio Andreoli, Majolicamaler von Gubbio, ist im erstenGioraio. ) Bande No. 38 eingeführt, und dort ist auchn . . * , ¥7 , . sein Wirkungskreis bezeichnet. Im k. MuseumWOrgiO da VgUOlO. \ zu Berlin sind mehrere bemalte Schalen vonihm, welche er mit dem Namen bezeichnete. Giorgio da Gubbio fügteauch die Jahrzahl bei, und vor dem Taufnamen (in alten Charakteren)steht öfter M°. oder Mar«, , d. h. Maestro. Zwei Schalen des BerlinerMuseums sind von 11137.
57. Giuseppe Ortolani, Medailleur von Venedig, arbeitete umrin« AD-rni V 1^0—1720, und erwarb sich mit seinen Werkeninus. ukiul. r. gr0SSC n Beifall. Die gegebene Abbreviatur findetman auf einem prachtvollen Medaillon in Bronze mit dem Bildnissedes päpstlichen Generals Antonio Ottoboni. Auf dem Revers erscheintderselbe General im Triumphwagen auf Wolken, und die Legende be-sagt: Civilales fmpiorum Destruet Dominus etc. Ottoboni starb 1720.Mazzuchelli CLX1. 1. gibt einen solchen Medaillon in Abbildung, aberohne Künstlerschrift.
Dann fanden wir auch eine andere Medaille mit dem Bildnisse desAntonio Ottoboni erwähnt. Sie soll GIO. oktol. f. bezeichnet seyn,■worunter man einen Giovanni Ortolano vermuthete. Ein Künstler diesesNamens ist nicht bekannt, und es wird sich daher um Giuseppe Ortolanihandeln. Schliesslich bemerken wir noch, dass sich der Künstler auchHortulanus nannte.
58. Giovanni Lanfranco, Maler von Parma, radirte mit Sisto Ba-Gioua. 1 dolocchio die biblischen Vorstellungen Rafael's inGioua la I den vatikanischen Loggien. Wir haben auf diesesp. '. T Werk oben unter der Abbreviatur: Gio. L., Gio.(riouanm L.^ | i a ^ au f mer ksam gemacht, und bemerken daher nur,
dass auf Blättern desselben auch die gegebenenNamen vorkommen. Unter Gio. L. &c. ist ausführ-licher über dieses in mehreren Ausgaben vorhandeneWerk gehandelt. Vgl. daher No. 47 , und BartschXVIII. p. 344.
59. Giovanni Floriml, Zeichner und Kupferstecher von Siena,Giouani tlnr fpr welcher oben unter der Abbreviatur Gio. Flor.
jior. jec. j, ere i t3 eingeführt ist, zeichnete in der gegebenen
. Moaograuuuistuu Bd. III. 2
Giotfanni laf.Giouanni Lafra.Giouanni L. F.Giouanni Lo F.