16 GIO. NÄ49 — 84.
Figuren und Ruinen radirt, und wie oben bezeichnet haben. Wir habenkein Blatt dieser Art gesehen. Das Todesjahr Tamburini's ist unbekannt.Es erfolgte nach i(JCü.
49. Giovanni Elia Morghen, Zeichner und Kupferstecher, geborenGio Mora dis 1 zu Florenz 1721, lieferte Zeichnungen zu denf'%Mn'i- \ Antichitä d' Ercolano, und zu Gcrini's Pilturewo. Morg. it. ais. J ^el Salone imperiale del Palazzo di Firenze etc.Die Blätter wurden von A. Faldoni, G. Fauci, Giampicoli, Polenzani u. A.gestochen, und auf solchen kommt die Abbreviatur des Namens vor.
50. Giovanni Orlandi, Kupferstecher und Kunsthändler in Rom,rVn f)r Fn lin war um "8B — ifl?8 thätig. Man findet eineuio. ur. l u, iw. ziemliche Anzahl von Blättern mit seiner Adresse,und darunter auch solche von älteren Platten, deren Abdrücke demnachzweiter Art sind. Von ihm selbst sind die wenigsten Blätter aus seinemVerlage. Als Schüler des Cornel Cort stach er in der Weise desselben.Die gegebene Abbreviatur ist Gio. Orlandi Formis Romae zu lesen.Man findet sie nur auf wenigen Blättern. Häufiger kommt der Name vor.
51. Ginseppe Ortolani, Medailleur von Venedig, s. GIOS. ORTOL.
nn nii'rni v Seine Medaillen sind nicht zahlreich. Er nenntU1U. UKlUL.f, gich darauf au(;h nortulanus _
52. Giovanni Palazzi, Zeichner und Radirer, war um 108S—1008p. 'D.-p. in Venedig thätig. Zani nennt ihn Pollazzi oder Po-A° s lazzi, und widerspricht die Lesart Palazzi, Biirncr
Si-OtJ^ULCKZ* entnahm sie aber aus den Radirungen des Künstlersin obiger Weise. Nur ist zu bemerken, dass die Abbreviatur auf denBlättern nicht so gross und so deutlich erscheint. Die Radirungen mitderselben stellen die Bestrafung der Saphira, und die Speisung desVolkes mit fünf Broden und zwei Fischen vor. Man findet sie in:
Historia del Testamento teochio e nuovo ------- da Dom. Rossetti.
Venelia fCflö, kl. 8. Ueber dieses Werk handelten wir unter demMonogramme ÜR No. 1329.
53. Jean Pesne, Kupferstecher, geboren zu Rouen 1021!, gestorben„. p> zu Paris 1700, hintorliess eine Folge von 18 Landschaften(rto. renna. nac j! Zeichnungen des Francesco Barbier! da Cento, undnannte sich auf diesen Blättern G. Pcnna, gr. qu. fol. Im Künstlcr-Lcxicon haben wir andere Blätter dieses Meisters verzeichnet.
54. Giorgio Ran, und auch Giorgio da Ravenna nennt man einenGIOR. R. I Medailleur, welcher um 1!>92—1600 in Rom lebte,ninn ua\ l Die erste Abbreviatur steht auf einer Medaille mitr\n,a DAV m I dem Bild,lissc dcs ^Pstes Clemens VIII., und derGIOR. KAV.l I ) Weihe eines Altares auf dem Revers. Diese Me-daille wurde im dritten Jahre des Pontifikates desselben (1804) geprägt.Auf einer anderen Medaille mit dem Bildnisse dieses Papstes und demProspekt der Stadt Fcrrara (1899) steht: gio it. hak, wie Bonnani be-hauptet, während Venuti fliou. b.w. liest, und den Künstler G. Ra-vennate nennt. Zani vermuthet einen Deutschen, Namens Georg Ran.Eine dritte Medaille mit dem Bildnisse Clemens VIII. ist von 1600.Auf dem Revers sitzt der Papst auf dem Throne, wie er das Jubiläumverkündet. Man findet auch eine Medaille mit dem Bildnisse desPapstes Leo XI. und einem liegenden Löwen (1605). Vcrgl. auchGEOR. R. und RA,