A. Nr. 2526. 1049
Iwan Alexejeff, Stempelschneider in St. Petersburg, hinterliossviele Werke, von welchen die wenigsten mit A bezeichnet sind. —Er starb nach 1806.
Wilhelm August Julius Albert, Münzmeister in Clausenthai 1819bis 1838. — Er starb als Obor-Bergrath 1846.
2526. Juan d'Arfe nannten wir No. 81 den Träger diesesä Zeichens, und zwar auf das Ansehen des M. William StirlingH hin, welcher in den Annais of Spain &c. die mit diesem von^■^ ihm copirten Monogramme bezeichneten Holzschnitte in denverschiedenen Ausgaben des Cavallero determinado dem genanntenMeister zuschreiben will. Wir haben aber schon anfangs die Ver-mut.hung ausgesprochen, dass Antonius Sylvius für Juan d'Arfe ein-treten müsse. Wenn in den späteren Ausgaben des Cavallero dasMonogramm von jenem des A. Sylvius abweicht, so ist diess aus denCopien zu erklären, welche nach den ursprünglichen Holzschnitten inweiches Metall gefertiget wurden.
Die erste Ausgabe des Cavallero determinado scheint von 1549 zuseyn, da Kaiser Carl V. dem Juan Cristobal Calvote schon 1548 dasPrivilegium zum Drucke ertheilte. Das Buch muss aber äusserst seltenseyn, da 700 Exemplare auf der See zu Grunde gingen, und derBuchführcr, der den Betrieb besorgte, sich aus dem Staube machte.Da die Bibliographen bisher keine Ausgabe von 1549 kennen, sonimmt man jene von 1553 für die erste. Sie erschien, wie schonNo. 81 bemerkt, hei Johannes Stecls, für welchen Antonius Sylviusarbeitete, und wenn für Juan d'Arfe je etwas übrig bleibt, so sindes die Zeichnungen zu den Holzschnitten, welche aber nicht in Spa-nien, sondern in Antwerpen ausgeführt wurden. Dass die spanischenCopien in Metall von Juan d'Arfe herrühren, ist nicht erwiesen, ob-gleich Burriel versichert, der genannte Künstler habe sowohl dieZeichnungen, als die Uebcrtragung derselben auf weiches Metallbesorgt.
Die zweite bisher bekannte Ausgabe erschien in Spanien mitCopien nach den Holzschnitten der Stecls'schcn Offizin : El CaballeroDeterminado Traditzido De l.mtjna t'rücesa en Castellana por Von ller-nando de Acuna , ;/ diriyido <il Emperador Don Carlos Quinto Hei/ deEspana nueslro Sonor. En Barcelona. En casa de Claudio Bornat,al Aquila fuerle. lC>(i- r >. Con priuilegio por deziseis arios. Unter demTitel des Gedichtes ist ein Holzschnitt mit dein grossen Wappendes Kaisers Carl V., von welchem der Orden des goldenen Vliessesherunterhängt. Hechts und links erheben sich die Säulen des Her-kules mit fliegenden Bändern, welche den Wahlspruch des Kaisers:PLUS und ULTRA, enthalten. Aul' den von den Adlerbälsen aus-gehenden Bändern steht: CAKOLUS. V. IMPERATOR | HISPANJAIOREX. Zwischen den Beinen des Vliesses bemerkt man das Künstler-zeichen. In den Text sind zwanzig Holzschnitte eingedruckt, derenjeder die ganze Seite einnimmt. Auf mehreren kommt das Zeichendes Künstlers vor. Diese Ausgabe ist eben so selten, als jenes Buch,■welches ,1. Steels in Antwerpen druckte. -In weniger als 50 Jahrenerschienen sieben Ausgaben, so dass der Erfolg ein sehr günstigerwar. In der Bibliolheca hispana novo, Madrid 17113, ist nur eineeinzige erwähnt, die im Jahre 1573 zu Snlamanca erschienene. Wirerwähnten eine solche von lf>74, Mrf Btkling's Anzeige hin, welcherkeine Ausgabe von 1573 kennt. Eine der besseren soll jene von1591 seyn: Amberet en la imprenla Planliniana etc. Ueber den Ca-vallero determinado vcrgl. überdies» R. Naumaun's Scrapcum, 15. Jahr-