CE. Nr. 2491 -2493. 1033
Zeichen sich findet, ist mit i52i bezeichnet. In der Mitte des Frieseslehnt sich ein geflügeltes Kind auf die Trommel, rechts steht eineFigur mit dem Socpter neben einem Licbesgotte mit Pfeil und Bogen.Auch einen Elephanten, einen Vogel, und nndorc phantastische Thier-gestalten bemerkt man. Links ist ein Wappen angebracht, sowie eineschreibende Hand. II. 1 Z. 2 L. Br. 7 Z. 3 L.
Dieses Blatt gehört zu den Seltenheiten. Nach einer anderen,uns zugekommenen Notiz trägt ein Fries dieser Art die Jahrzahl 1 TM.Wir fanden aber auf dem beschriebenen Kupferstiche die deutlicheJahrzahl lö2t. Somit könnte eine Copie existiren.
2491. Christian Egerstus? Nach der Angabe im Cabinet Paignon->j< Dijonval p. 30 No. 990 findet man die Buchstaben CE mit
f~i ip einem kleinen Kreuze darüber auf dem in Kupfer Bestochenen*-* ■" Bildnisse des Christian Egerstus, halbe Figur in kleinem For-mate. Der Zeichner und Stecher soll ein italienischer Meister seyn,welcher um 1500 arbeitete. Wir fanden dieses Blattes ausserdem nichterwähnt, dürfen aber dennoch an die Existenz desselben glauben. DieBuchstaben CE müssen nicht notwendiger Weise den Zeichner oderStecher bedeuten, sie können sich auch auf Christian Egerstus beziehen.
2492. Unbekannter Formschneider der sächsischen Schule, wel-cher in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gelebt hat.
C E. Wir haben ihn unter dem Monogramme CE No. 2387 eingeführt,Und dort auch die Blätter erwähnt, welche thcils mit demMonogramme, theils mit den Initialen des Namens bezeichnet sind.
2493. Johann Christian Michael Etzdorf, Landschaftsmaler, geb.
C zu Posneck in Thüringen 1801, gest. zu München
Py^C^A 1851. Schüler der Akademie dieser letzteren Stadt,*—>/ ^C-J' machte er in Folge einer oigonthümlichcn Geschmacks-^ riebtung schon frühe Studien an düsteren Stellendes bayerischen Hochlandes, und statt dem gewöhnlichen Zuge nachSüden zu folgen, wanderte er zuletzt zur Anschauung einer noch
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grossartigeren Natur zu wiederholten Malen nach DtaeBttk, Islandund Norwegen. Seine Vorbilder waren Kuysdacl und Fverdmgen under kannte kein grösseres Lob, als mit diesen Meistern «rgflehen .awerden, selbst auf Kosten seiner Originalität. Er maltetotere Wald-
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gegenden mit dunklen Fichten und bemoosten Jirkonstammen, schal -mmde Waldbäche zwischen Felsen und Schluchten^ graue Wölken nütwenig blauem Himmel, und in allen seineu Bildern hätten skhOwiaMHelden heimisch gefunden. Doch brachte er nur »elten^Piro anihm genügte eine Hammerschmiede, eine verfallene Hütte, da in.derNah* seiner nebelumscilossenfln Felsen, seiner Zusenden Baob^ttree,und unter seinen leuchten Wolkenzügen kein Bild ta*«»JJ"Verkehrs sich aufthut. Etzdorf's Gemälde »*.^J?!:wo sie in geringer Mannigfaltigkeit «*'"«*£^^fffJ£X mitletzt kalt vor dieser nordischen Natur. Der Künstle lebte udoch mitBegeisterung in derselben. Sehr anipr*eke»d und ™? nd «? J°»malerischer Wirkung sind seine Zeichnungen in KoMe, ^«*»gWelche zuerst in Eug>nd und Frankreich geAbt, TOU *tedorf aberverbessert wurde, indem er die Zeichnungen firirte. Seme SpäterenZeichnungen sind skizzenhaft, und für Viel %« n J.lÄd MsÄrte«einen jüngeren Jahren machte er ungemein fle.ss.ge ^ ausgetub cStudien durch welche seine Imagination und 8 «^™ e äfi™in späteren Jahren unterstützt wurde. Aul mehreren Zach^ngen«nd Gemälden des Künstlers findet man die Initialen des JNamens.