Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
1032
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1032 CE. Nr. 2488 — 2490.

Oben gegen die Mitte rechts ist (Ins Zeichen der Schlange, jenes desL. Cranach junior. Gegenüber ist das Monogramm des FormschneidersCE. H. 5 Z. 10 L. 1 L.

Dieses Bildniss findet man im alten Druck in folgendem Werke:Warhaffte Bildnis etlicher hochlöblicher Fürsten und Herren, welche zuder Zeit, da die heilige Göttliche, Schrift, so durch Menschensalzungen ver-tunckelt gewesen, durch Gottes gnaden wieder an Tag kommen ist, Hegierctund gelebt haben. Durch Gabriel Schncllboltz M D.I. XXII, i. Diese (erste)Ausgabe enthält 21 Portraite, meist sächsischer Fürsten, von L. (Ira-nach dem jungem und seinen Gehilfen. Es könnten also auch nochandere Bildnisse von unserm Monogrammisten geschnitten seyn. Diezweite Auflage erschien unter dem Titel: lllustrissimorum DucurnSaxoniae, praest. sapient. virtute et rerum fürt, ac ulil. gestar. gloriaheroum vivae effigies ab anno 1142 usq. ad annum 15U3 . ex fide dign.monum. del. et expressae —. Willcnbergae exeudebat Gabriel Schnetlboltz.Anno 1503, 4. Dieses Werk enthält 34 Bildnisse.

4) [B. 2.] Das Bildniss eines Generals in voller Rüstung, mit demHelme in der Linken, in ballier Figur. Links unter der reichen ovalenEinfassung steht ein aus // K gebildetes Monogramm mit der Zahl HOdarunter, und rechts ist das Monogramm unsers Meisters mit derselbenZahl, d. b. I5HO, darunter. H. 9 Z. 8 L. Br. 6 Z. 6 L.

5) Eine grosse Vignette mit der Salbung Davids durch Samuel inreicher Einfassung. Unten in dieser ist der Pfeil mit dem Buch-staben .S', das Zeichen des Gabriel Schncllboltz. Rechts in der Ein-fassung bemerkt man das Monogramm C E mit dem Schneidemesserund der Jahrzahl 1502, und gegenüber das zweite figürliche Zeichen.Wir fanden diese Vignette am Schlüsse des Werkes von Joachim Cu-raeus: Gentis Silesiae Annales. Witlebergue. Exeudebat .loh. Crato 1571,fol. In diesem Buche ist aber nicht der ursprüngliche Abdruck. DieVignette diente auch zum Symbol des Buchhändlers Samuel Seifisch,welcher 1563 Dr. Martin Luthers Postillo drucken Hess, wahrschein-lich durch G. Schnellboltz.

2488. unbekannter Medailleur oder Goldschmied, welcher tun/fy± 1530 in Diensten des Churfürstcn von Sachsen lebte. Tentzel*« gibt in seiner Saxonia numismatica unter den Gedächtnissmünzender Ernestinischen Linie Tab. V. No. 7 eine Medaille mit den Brust-bildern des Churfürstcn Johann von Sachsen und seines Sohnes, unddem hohen Priester Hannas in Abbildung. Von unserm Monogrammistenist der Revers geschnitten. Der Graveur der Bildnisse zeichnete15. 30. G. — Obiges Zeichen sieht man auch im Avers der schönenMedaille mit den Brustbildern des Churfürstcn Johann Friedrich undseiner Gemahlin Sibylla, dann im Revers mit jenen des Grafen LorenzSchlick und seiner Gemahlin Catharina, 1034. Tentzel gibt auf Tab. VI-No. 5 die Abbildung, geht aber auf die Bezeichnung nicht ein.

2489. Carl Ebert, Landschaftsmaler, ist oben unter dem Mono-j*^ _—. gramme C'B No. 2483 bereits eingeführt, und daher DO"f l merken wir hier nur, dass man auch Bilder mit den1 . I™ Initialen des Namens finde, gewöhnlich Waldlandschaf-^"^ * / ten mit Figuren und Thieren.

2490. Unbekannter deutscher Meister, welcher zur Classe der

rj-—- Goldschmiede gehört. Er ist wahrscheinlich Eine Person mit

03j jenem Künstler, welcher auf einem Blatte mit drei Messcrschei-

' den die verkehrten Buchstaben M 0 setzte. Dieses Blatt trägt

die Jahrzahl 151H, und derjenige Kupferstich, auf welchem obiges