Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
1024
Einzelbild herunterladen
 

1024 CDM—CDP. No. 2466 — 2468.

stabcn CDM, wie auf dem obigen Blatte, und links dieselben, aberverkehrt, wie der genannte Schriftsteller angibt.

2466. Carel de Moor, Maler und Radiror, der Sohn des gleich-

namigen Meisters, dessen wir oben erwähnt haben. ErC D -trvy: c malte Bildnisse, und hielt sich längere Zeit in Paris auf.C-J)./H. er. Houbraeken stach nach ihm das schöne Fortrait des Dr.

Bernard Siegfried Albinus, welches in der Weise derBildnisse des altern C. de Moor behandelt ist. Es ist auch wohlmöglich, dass ihm Oemillde mit den Cnrsivbuchstaben CDM angehören,weil die dein altern C. de Moor zugeschriebenen Werke ungleich sind.Dass ein den holländischen Schriftstellern ziemlich unbekannter jüngererCarel de Moor gelebt habe, beweisen die nuten erwähnten Blätter mitder Schrift: c. d. Moor c. fü., d. h. Carel de Moor Caroli filins.Daraus erklärt sich auch das obige f. c. , nämlich filius Caroli. Aufdem Bildnisse des Dr. Albinus steht die Abbreviatur Car. fil. DasTodesjahr dieses Meisters ist uns unbekannt. Er dürfte um 1760gestorben sayn.

Die Blätter dieses Meisters sind in einer eigenthffmlichen Weiseradirt, und mit dem Stichel vollendet. Sie weichen in der Behandlungvon jenen des älteren de Moor ab.

1) Die halbe Figur eines Mädchens mit eutblösster Brust, und inder linken Hand ein Geldstück haltend, nach Jakob de Backer. ImBande rechts C. D. M. c. f. H. 6 Z. 8 L. Br. 5 Z. 8 L.

Dieses Blatt ist sehr selten, sowohl mit der Signatur des Meisters,als ohne dieselbe. Im Catalog Sternberg III. No. 2762 ist ein Abdruckerwähnt, welcher im Rande die Künstlernamen von älterer Hand ge-schrieben zeigt. ./. Hacker pinx. c. d. Moor. c. fil. fec. in aqua forli.

2) Ein bärtiger Harlekin, oder Possonreisser in halber Figur. Erhält mit der linken Hand den rechten Arm mit der Hand am Mundo.In der Grösse des obigen Blattes, und Gegenstück. Wir whTsen nurvon einem unbezeichneten Kxemplare, und es wäre wohl möglich, dassauch auf diesem Blatte die Initialen des Namens nur aufgeschriebenwaren. Wir haben vielleicht die Buchstaben zu wenig ins Auge gefasst.

3) Das Titelblatt zu: Traduction de Perse et de Juvenal, par PeruTarkron, Paris 1737, 8.

Auf diesem Blatte stehen die ersten Initialen.

2467. Christoph Daniel Oexlein, Medailleur und Edelitein-

C D 0 Schneider, gründete um 1720 in Nürnberg den Ruf einesr !>' nw geschickten Künstlers, und starb 1736 in Regensburg. ManC. JJ (Jh. fj,,,!,^ Denkmünzen mit den Initialen seines Namens. Wennaber auf Werken dieser Art der Buchstabe 0., oder Oe., <")F. steht,ist zu unterscheiden, ob sie nicht dem .Tobann Lorenz Oexlein ange-boren, über welchen wir unter I.L.OE. handeln. Letzterer wurde 1715in Nürnberg geboren, und seine frühesten Leistungen können dahererst vom Tode des 0. D. Oexlein an datiren.

2468. Unbekannter Medailleur, welcher zu Anfang des 17. Jahr-

_ hunderts in Italien gelebt hat. Von ihm findet man einenGDr schönen, einseitig geprägten Medaillon in Bronze mit dem Hild-nisse der Grossherzogin Maria Magdalena von Toscana. Dieses Stückhat folgende Umschrift: MAR. MAGDALENAE. ARO - II AÜSTB»MAG. D. ETR. Unten stehen die obigen Buchstaben , wohl GPD, mitder Jahrzahl 1613. Vgl. Hereeus tob. 36 No. 2.