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1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
1021
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CDM. Nr. 2464 - 2465. 1021

UBd haben französische Ueberschriften. Das erste Blatt enthalt den1 Itel: L'Ordre Tenv Av Marcher Parmi La VUle De Nancy Capitale DeLoraine A VEnlrce En helle Du Sercnissime I'rincn Henry II. DuNom. etc. etc.

IV. Abthcilung. Der solenne Bug Heinrich II. zur Kirche. Invier Blättern nach (!. de la Ruelle von I 1 '. Brentel rndirt, schmal gr.qu. fol. Mit französischen Inschriften der dargestellten Personen, undder aber alle vier Blattei' sich erstreckenden Unterschrift] Comme sonAltesse de l.orraine Monseigneur le Duc Henry second du nom va ä' liylise, y convoye tant par les Eveques et les Princes de son sang qnepar les Comtes, liarons, Heigneurs et Uentilz-hommes, Minisircs et Offnirrsde son PJstat et Wilson eslans en Cour, et lous inj suns tenir rang.C D. L. II. Inuentor. Friderlcus Ilrentel fecit. llerman de l.oye excuditNanci/ In IHajo Kill.

Dieser Abtheilung schliesst sich ein grosser Plan von Nancy invier Blatten an, qu. inip. fol. Sic haben lateinische und französischeAufschriften, Wappen, Tafeln etc. Der Titel lautet: La Ville de NancyCapitalle de Lorraine ponrlraicto au vif comme elln est rette annee 1011.Nancy cü privilegio etc. Claudius de la lluelle Author. Pridericus Brentellecit. Hermannus de Loge excudit.

2464. Carel oder Cornelius de Man, Maler und Radirer, wurde1621 zu Delft geboren, und kam in frühen Jahren nachItalien, wo er die Werke der venetianischen Schule zumVorbilde nahm. Seine Bildnisse sind in der Weise desTizian gemalt, und auch die Bilder aus dem italienischenund französischen Volksleben lassen einen Nachahmer der

-^J W italienischen Meister erkennen. In llnuptgallorien ist daherdieser Künstler nicht vertreten. In der Ontleedkammor zu Delft siehtman ein grosses Gemälde, auf welchem er alle damals in jener StadtIchenden Acrzte portvaitirte. Auch in l'rivathäiisern zu Delft sindBilder von ihm. Der Künstler starb daselbst 1706.

Brulliot I. No. 1186 sagt, dass ('. de Mau auch Portrait« in derWeise des Jean Morin radirt habe. An das Monogramm ist auf diesenBlättern die Sylbc an gesetzt. In den uns zu Gebot stehenden Quellenist kein Blatt von diesem Meister beschrieben. Vielleicht rühren abergm seiner Hand die Büsten der beiden Acrzte J. B. und V. M. vanIlclmont her, auf welche wir unten im Artikel des Carel de Moor auf-merksam machen, d. h. unter den Initialen CDM No. 2465.

2465. Carel de Moor, Maler und Radircr, gehören zu I-eyden den^^ 25. Februar 1656, gest. zu Wannond 1738. Anfänglich

(j JJ/yf Schüler des Gerard Dow, malte er Bilder, welche jenenr^S^C dieses Meisters sehr nahe kommen. Später suchte er sich

C y)A/l ill)ftI " unt( ' 1 ' Wtuag des Abraham van den Tempel einer rt/jlJ breiters Manier anzueignen, und die Bilder aus jenerys lüyH;, 2^, welche nach 1672 entstanden, lassen nur noch ge-fedt ringe Hinneigung zu G. Dow verspüren. Nach einigerS ' Zeit übten auch Franz van Micris und Gerhard Schalken•Mschiedenen Einfluss auf seine Kunstrichtung, und daher kommt es,dass die Werke dieses Künstlers, welcher jedenfalls eine bedeutendeftaUe einnimmt, im Allgemeinen ungleich sind. Sein grosses Gemälde8 der Schepenskamnwr auf dem Ratbiause in Leyden, die Vcrurthci-'""K der Söhne des Brutus, könnte man sogar unbedingt für ein Werk" es Gerhard Lairene nehmen. Zart vollendet, und gefällig m dery.°mposition sind seine kleineren Cahinctsstücke und Bildnisse, undtll e Werke dieser Art sind am meisten geschätzt. Das schöne, von