978 CB. Nr. 2338—2342.
Das Schönste aber, was Buffagnotti geliefert hat, sind acht kleineLandschaften in die Höhe, welche sehr selten vorkommen. Sie bildeneine Folge, Auf landschaftlichen Blättern und auf Kadirungen nachF. liibiena findet man die gegebenen Initialen.
2338. Carl Bertuch, Zeichner, setzte 1805 das von seinem Vaterr "A /» <? ^' J uatus Bertuch und von G. M. Kreus gegründete
^ „Journal des Luxus und der Moden". Weimar HtUi lf<
fort, und fertigte verschiedene Zeichnungen für dasselbe, welche mitC B mit und ohne Jahrzahl versehen sind. Dieses Journal erlebte42 Jahrgänge. Bertuch hatte auch Thcil an der von C. A. Böttigerbegonnenen Zeitschrift: London und Paris. Weimar 11011 ff. DiesesJournal schloss 1810 in Kudolstadt mit dem 12. Jahrgänge, gr. 8.Ms enthalt viele Kupferstiche, darunter solche nach Zeichnungenvon Bertuch.
2339. Gonstanza Baldrighi soll durch diese Initialen ihrenf" Ä -f Namen angedeutet haben. Sic war vermuthlich die SchwesterOD.t/. (ll ] (!1 . Qattin (i,, s )H03 in Parma verstorbenen Malers Giu-seppe Baldrighi, und in diesem Falle konnte das radirte Blatt mitihren Namens-Initialen nach der Zeichnung desselben gefertiget soyii.Es stellt den Narcissus vor, wie er in eine Vase blickt, 12.
2340. Chcrubino Albert! bediente sich gewöhnlich eines aus ABC-r, bestehenden Monogrammcs, welches wir No. 208 gegebe*
f" -~A haben. Dieses abweichende Zeichen bringen Malpe Blw*»■ • Gori hei, aber ohne Angabe irgend eines Blattes mit dem-selben. Bartsch kennt es nicht.
2341. Elisabeth Bouchet soll durch dieses Zeichen ihren Namenangedeutet haben. Man findet es auf einem Schwarzkunst-blatte, welches gegen Endo des 17. Jahrhunderts erschien, undin der Behandlung eine gewisse Unbehülflichkcit zeigt, woraus
indessen keineswegs zu schliessen ist, dass der Künstler ungeschicktwar. Das Verfahren in schwarzer Manier war damals noch neu, unddie technischen Mittel reichten bei unserm Monogramniistcn nichtaus. Das Blatt enthält das Kniestück eines bärtigen Alten in Profil-Unten steht das Zeichen. IL 4 Z. 9 L. Br. 4 Z.
Graf Leo de Laborde (Ilistoire de la gravuro en maniere noircp. 326) vermuthet die Elisabeth Bouchet als Verfertigcrin der J'l:if(<'•Man kennt die Lebensverhältnisse dieser Künstlerin nicht. Sie rudii'tc1693 das Bildniss des Malers Adrian van der Gabel, und eine Folgevon 12 Landschaften.
2342. Giovanni Battista Fontana behauptet im Peintre-graveur^~y XVI. p. 210 eine Stelle. Bartsch beschreibt 68 Blätter von(B TP seiner ITand, deren einige mit HA. FO. bezeichnet sind. D» s^—^- gegebene Zeichen fand der genannte Schriftsteller auf keinemBlatte vor, und es fragt sich auch, ob das Monogramm dem Fontanaangehöre. Das Blatt mit demselben stellt die hl. Familie vor, und istvon Bencdetto Stefano gestochen, wie Brulliot l. No. 817 behauptet.Dieser Stefano oder Steffani war um 1570 — 1580 in Verona thatig-Bf hiiilci'iiess einige grosse Blätter, deren wir im Künstler - LexiconXVI 1. S. 252 beschrieben haben. Fontana war der Zeit- und Stadt-genosse dieses Künstlers, und wenn daher das Monogramm ihm ange-höret, so muss man GBF. lesen.