Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
977
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CB. Nr. 2335 — 2337. 977

Beiträge von C. Bartsch, II. Carmienke und W. Kyhn, fol., qu. fol.und q U , 8 ^uf ( j crl y];ütern dieses Meisters stehen die gegebenenInitialen.

ciio. C. Baldauf, Landschaftsmaler, ist durch zarte Bilder im^ /t\ älteren Style bekannt. Einige sind mit den Buchstaben CR.f jJ bezeichnet. Die Lebensverhältnisse dieses neueren MeistersO- sind uns nicht bekannt. Er ist wahrscheinlich der Sohndes Eugen Baldauf, dessen wir unter dem Monogramm BE No. 1777erwähnt haben. Letzterer starb um 1790 in München.

2336. Christian Bisschop oder Bischop, Kunstliebhaber, war zuC &. ft Anfang unseres Jahrhunderts im Haag Kriegs-Ministe-^ ~Jd~p rial-Beamter, und radirto einige Landschaften mit Thie-q "OX * ren, welche in jeder Hinsicht einen Mann von Tatetat

yf ' nn ^ U CD ""8 verrathen. Wir kennen folgende Blätter" mit der gegebenen Bezeichnung:

1) Die ruhende Kuh, nach links gerichtet, und mit einer Rcgon-uecke. Links oben in der Ecke C Bf. II. 2 Z. 6 L. Br. 3 Z. 6 L.

2) Die Stehende Kuh, nach rechts gewandt. Im Grunde ein Dorf?)it Kirchthurm. Links oben in der Ecke C. B. f. H. 2 Z. 5 L.«• 3 Z. 6 Ii.

Diese Blätter gehören zu einer Folge, da auf dem ersten imKande No. 1 steht. Biuchop radirto nämlich eine grössere Anzahlv ,°n Blättern, welche Folgen bilden, und mit dem Namen versehens "h1. Im Catalog Rigal p. 28 sind sie beschrieben, bis auf 2 Blätter,von welchen das eine einen Kuhkopf, das andere einen Ochsenkopfvorstellt. H. 4 Z. Br. 7 Z. 7 L. Im ersten, sehr seltenen Druckes, njl aber beide Köpfe auf Eine Platte gestochen. Der Grund istWn iss, und der Name des Radircrs fehlt. Später wurde die Platte^''■schnitten, und mit dem Namen versehen. In diesem Zustande ist'■er Grund einradirt. Es kommen indessen auch mehrere andere'■liitter mit weissen Gründen vor, welche als erste Abdrücke zu be-achten sind. Erst später fügte Bisschop die Hintergründe bei, sowiea i° Nummern und die Namensunterschrift.

2337. Carlo Antonio Buffagnotti, Decorationsmaler und Radircr,

C 0 arbeitete um 1090—1710 in Bologna, Genua und

M x y 0 Turin, und hatte als Künstler grossen Ruf. Zu-"-AJ l'tiC- weilen stand er mit Ferdinando Bihicna und M.CjaTtf+s. A. Chiarini in Verbindung, und verschiedene Zeich-j T nungen dieser Meister radirte er in Kupfer. Ein

auptwerk erschien unter folgendem Titel: Disegni delle seene chejj a f?|° aMe <Jtl« Opere che si rappresenlano Vanno corenle (i 7 <>■'!) nel'''ff,7»o Tealro di Torina, invenzione di Ferdinando Bibicna, Archiletloe Pittorc del Scr.'"" Sigr. fiuea di Parma poste in opera dipinte dedicate«« nie Pietro Giovanni Abbali all Altena Beale di Carlo Emanuelle Duca1 Satota etc. Carlo Antonio Buffagnotti Intaglio. Dieses seltene Werkntnält 76 Blätter mit Theaterdecorationen in meisterhafter perspektivi-scher Darstellung. Doch ist nur ein Theil von Buffagnotti radirt.Auch Pietro Abhati lieferte schöne Blätter dazu, gr. fol. u. roy. fol.ann radirto Buffagnotti auch Blätter nach M. A. Chiarini. Sie ent-J^teti Vorbilder für Theatermaler, dann Muster zur Verzierung von^Handflächen in Zimmern und Sälen, zur Decoration von Cornichcn,enstcr- und Camingesimsen &c., gr. 4. u. kl. fol.