Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
949
Einzelbild herunterladen
 

CAR. Nr. 2252-2254. 949

2252. Carl August Richter, Zeichner and Kupferstecher, wurdeCA,J{ nnf rlfx l77 ° '" Drcsd(m gehören, und von A. Zingg0 ü 'brZ' ^^ unterrichtet, welchem er als Professor der Kupfer-l.// J\_ oe4. Stecherkunst an der k. Akademie in Dresden

T? l .f>' tC- Er hinterliess eine bedeutende Anzahl von landschaftlichenfiltern, theils in grossem Formate. Auf kleinem Stichen in Ziogg'aWeise findet man die Initialen des Namens, wie auf solchen der Folgev °n 70 malerischen An- und Aussichten der Umgegend von Dresden,welche 1820 mit Text von W. A. Lindau erschienen, 4.

£453. Agostino Garracci begegnet uns in diesem Bande so oft,

Ctl-fk. ( ' ass w ' r a "' den Index verweisen müssen, in welchem die

*f." Nummern angegeben sind. Die gegebene Abbreviatur findet

\5ßS man auf dem von Bartsch XVIII. p. 71 No. 67 beschriebenen"latte mit St. Franziscus in Entzückung. Unten steht: Franc. Van-n ™s- Sen. Inuentor, rechts: Car. fe. iaf)5. IL 8 Z. 10 L. mit 5 L.«and. Br. 8 Z. 10 L.

Dieses Blatt hat Agostino Carracci in seiner besten Zeit ge*«ochon, und zwar nach der Radirung des Franc. Vanni. Doch bildeteCr den Engel mit der Violine nicht nach, sondern fügte einen solchennach eigener Erfindung bei. Auch der landschaftliche Grund ist von'' l,n selbst erfunden, so dass die Composition fast den Charakter derOriginalität trägt. Im Rande sind vier lateinische Verse: Vesine dulci-'°9M(i* Ales ------ amasse lyra.

2254. Annibale und Agostino Garracci begegnen uns in diesem

Ca>r<lv hm \ Werke zu wiederholten Malen, da sie ihre Kupfer-

p 1 Stiche und Radirungen auf verschiedene Weise be-

VQTacc. JnV. I zeichnet hatten. Hier handelt es sich aber nicht

Cüracc hm 1 mn eigenhändige Blätter des enteren, sondern um

. inu. l Kupforsticho nach seinen (iemälden und Zeichnungen,

BOnonie. ) woraus sich die willkürliche Schreibart des Namens

Caratf n ( von zwc ' tcr Hand erklärt.

,, ' P' l Carac. Inu. steht auf Blättern von Giuseppe Marial-'Waza ine. I Mitolli in folgendem Werke: L'Enea vagante, pitture€ara'-i fr> I dei Carracci (i m Palnzzo Fava) intagliate e dedicale' I ' ' al Serenissimo Principe Leopolde Medici da G. Kl-MitcUi — io(13. — Bartsch P. gr. XIX. p. 267 ff. No. 49 — 68 be-sehreibt die Blätter mit der Geschichte des Aeneas.IT . Caracc. .lnv. liest man auf einem Blatte mit der Anbetung der

urten, welche Lodovico Mattioli nach Annibale Carracci's Stich!'°l»ii't hat, B. No. 2. Mattioli gab das Bild von der Gegenseite, undwiderte ausserdem nur die Ruine, indem er oben aufsetzte, so dass

'e nicht wie bei A. Garracci in die Breite, sondern in die Höbe geht.° e h* selten sind die Abdrücke vor der Dcdication im Rande: Domino

°Mpho J) e Crispis Jiononicn. Alias Spagnolo. Iconem hanc eximii

moris Annibalis Caraccii llononien. ü. D. D. Lud. MaUhiolus. IL 6 Z.Jir - 4 Z. 10 L.

Caracc. Inu. liononie steht auf dem radirten Blatte eines unbe-jyinnten Meisters, welches die hl.• Pellegrinus erscheint. Die Comp

»nuten Meisters, welches die hl. Jungfrau vorstellt, wie sie demi {'ellegrinus erscheint. Die Composition ist von Annibale Carracci.

' n Rande liest man: Imaginc di San Pcllegrino Iie di Scotia etc. Vom.

'"i'touani al siqnor Giacomo Oltavio Beccatclli. IL 11 Z. 6 L. Br. 7 Z.

''''. Maler Domenico Feti hatte den Beinamen Ma.ntuano, es ist aberS[ e ifelhaft, ob der Dedlcator Dom. Mantouani dieser Künstler sei.''jemand schreibt ihm irgend ein radirtes Blatt zu.

M, ">ogra mmi3ton . 65