CAP-CAR. Nr. 2248-2250. 947
Romac 1782 ff., sind viele Blätter mit antiken Gegenständen. CK Ha-5}"0n'g Schola Italica pietnrae — Romae 1773, enthält historisehnBlätter nach herühmten älteren Malern. Manchmal steht die Abbre-viatur Cap. ine. auf Blättern dieses Meisters.
2248 Canelh mnr Brulliot ln - No - 19 ° **&> dass s!chvapeue. pmx. (ljeser Name ftuf cinom von p Durct
gestochenen Seeblldo befinde. Es hat den Titel: TEMPS CALME,<ni - fol. Der genannte Schriftsteller erkennt unter diesem Capelle denVcr wistaltcten Namen des Landschaftsmalers Adrian van der Cahel,fis lebte aber wirklich ein Marinemaler Jan van de Capelle oder van! lc " Cappellcn, und zwar in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
'• Leyden. Seine See- und Eluss-Ansichtcn sind sehr schön und vonWarmer Färbung, und in der Weise des A. Cuyp gemalt. In einigenanderen Bildern scheint er aber den van de Velde zum "Vorbilde ge-nommen zu haben. Diese Gemälde stehen in sehr guten Preisen, und
'ich die ; u Kreide und Tusch ausgeführten Zeichnungen des Meisters5 m, l geschätzt. R. Weigel, Kunstkatalog No. 3133, erwähnt einer
hissansicht mit Boot und Figuren, welche „J. v. Cappelle" bezeich-net ist. Zwei von dem Künstler selbst sehr zart radirte Winterland-Sc haf'ten haben den Namen: J. t>. Capelle inv., qu. 4.
2249. Simone Gantarini il Pesarese? Dieses Monogramm fand,g Brulliot I. No. 189 auf einem radirten Blatte in der Weise
Q& C 1 des Guido Reni. Links sitzt die hl. Jungfrau mit dem Kindeaajjl, j m g c h ooggo au f <j em Boden, und zu ihren Füssen bemerkt01011 den kleinen Johannes. Rechts hält Joseph ein offenes Buch in1( ' r Rechten. Das Zeichen steht rechts unten mit der Jahrzahl 1000Her 1060, und links liest man: Si slampano da Matteo Ouidici alli^toarim H. 4 Z. 6 L. Br. 9 Z.
,. t>er genannte Schriftsteller spricht sich über den Verfertiger
icsos Blattes nicht aus, man dürfte es aber als Copie nach Simone
antarini il Pesarese nehmen. Die Buchstaben des Monogramms sind
, n dem Namen des letzteren enthalten, wenn aber die Compositum von
esarege herrühren soll, so darf weder die Jahrzahl 1000 noch 1000
""' dem Blatte stehen, da dieser Künstler 1648 im 36. Jahre starb.
2250. Arent de Gelder, Historienmaler von Dortrecht, geb. 1643,( gest. 17*7. Schüler des S. van Hoogstraten, folgte er der
AT Richtung Rembrandt's, und hinterliess mehrere Werke,( /D welche dieses Meisters nicht unwürdig wären. Nur gehtO^J\ sein Colorit stark in's Gelbe, aber ohne der Wirkung Ein-,. trag zu thun. In der Auffassung, und in den wunder-
jien Costümen, in welchen seine Figuren erscheinen, zeigt er sich
ls ein vollkommener Nachahmer des Rembraudt. Ein Gemälde aus" cr Brabeck'sehen Gallerie gewährt den Blick in A. de Gclder's Werk-'****• Sic gleicht einer Trödlerbude, in welcher Anzüge und Gcräth-"COaften aller Art zusammengeschleppt sind. Der Maler selbst ist im"egriffe, eine Frau zu malen, welche zur Stärkung ihrer Geruchs-"erven eine Orange vorräthig hat. Zu seinen schönsten Bildnissengehören jene Peters des Grossen von Russland, und des Bildhauers«endrik Notcman. In seiner letzten Zeit malte er 22 Darstellungen
' ls . der Leidensgeschichte, welche ebenfalls zu den Hauptwerken desTäters gehören. Auf mehreren Gemälden und Zeichnungen findet3» das Monogramm, wohl mit einigen Modifikationen. Den ersten""««Stäben wird man für C nehmen, der Name des Meisters deutetabe1, auf G.