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tlalen versehen sind. Jedes dieser Blätter enthält drei kleine Blumen-wr&ngge, oder auch einzelne Blumen. II. 5 Z. 4 L. Hr. 7 Z. 5 L.
Der Stecher wird wohl Christoph Andreas Nilson soyn , welcher°*ch Stetten II. S. 18 im Jahre 178« zum Professor der Mathematik1,1:1 St. Anna in Augsburg ernannt wurde, und auch als Zeichner inansehen stand.
2238. Unbekannter Goldschmied, welcher zu Anfang des 17. Jahr-/-iR-p hundert« lebte, anscbeinlich in Italien. Man kennt von ihmVJjS^ eine Folge von sechs Blättern mit Vasen, welche mit Sirenen
und anderen phantastischen Thieren der alten Mythe verziertSl "d. Das Zeichen des Meisters findet man nur auf dem ersten Blatte,Welches in der Mitte eine Sirene en face, und zu jeder Seite eineWiche in Profil zeigt, fol. Diese Blätter sind gestochen, und ver-rathmi einen ziemlich geübten Künstler.
2239. Cantlus Dillls, Landschaftsmaler und Radirer, geb. zu/^~)\_y /~V- Gie.Mng " l Ober-Bayern 1779, stand an-/ _L, O/O f ,ul R s m ter Leitung seines Bruders, desv. d/ll IJJIA /J bekannten Georg von Dillis, und bildete^-yj{/l isiAAJAi <^s ■ si( , h auf Reisen in Tyrol und Italien weiteraus - Kr malte gewöhnlich kleine Bilder, abgeschlossene Gegenden,""d die Waldeinsamkeit, welche nur von den einfallenden Sonnen-strahlen und dem blauen Ilimniel belauscht wird. Auf einigen Ge-ralden steht obiger Name in Charakteren, welche wenig wechseln.l'heils ist der Buchstabe p. (pinxit), und die Jahrzahl beigefügt.
C, Dillis lebt noch gegenwärtig in München. Unter dem Mono-gramm C 1) , und den Initialen .7 h J) werden wir auf ihn zurück-kommen.
2240. Domenico Maria Cannti. Historienmaler und Radirer, geb.Cn "■» I 1 *n Bologna 1928, gest. 1077 (nach Crespi 1634 im 64. Jahre).jf ln J, I gehulcr des Guido Rcni, eiferte er diesem Meister mitCan\" I | (Bück nach. Dass er aber auch den Carracci nicht l'eind-
lieh gegenüberstand, beweisen namentlich die Blätter, um*«lche es sich hier handelt. Heinecke u. A. legen die Nadclarboit'' ( ' m Canuti selbst zu, Bartsch vindicirt sie aber dem Domenico Santi(Mingaccino), und zwar nach Analogie des von diesem Meister radirten"."d bezeichneten Bildnisses des Simone Cantarini Besarese. Auf diec Jgenhändigen Blätter Canuti's gehen wir unter den Initialen D. JfcT. C. F.01n - Obige Abbreviatur bezeichnet ihn nur als Erfinder (Inventur).,,. 1) Ludovieo Carracci, Büste von vorn nach rechts. In verzierter.''''»lassung, oben die allegorischen Figuren der Malerei und Sculpturi" Umarmung. In einem kleinen Cartoueho unter der Bordüre steht:,' 0I) 0VIC0 CARRACCI, und links unten: Can<" J. IL 6 Z. 7 L.ßr - 4 Z. 6 L.
, 2) Agostino Carracci, Büste von vorn in Oval von Lorbeerblätter«m,t drei geflügelten Genien. In dem unter dem Ovale angebrachtenftouche: AGOSTINO CARRACCI, und gegen die Mitte: Can«" I.u - 6 Z. 6 L. Br. 4 Z. 5 L.
n 3) Annibalc Carracci, Büste von vorn in einer Nische mit drei««Dien. Ohne Namen. II. 6 Z. 6 L. Br. 4 Z. 8 L.
Unbekannter Kupferstecher, welcher tun 1580 in Deutsch-
^it, land thätig war. Sein Zeichen limlct, sich auf einem schön ge-K§* stochenen Wappen, welches die Büste eines spitzbärtigen Man-nes mit Stülpkappe zeigt. Derselbe ist auch auf dem Helme
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land