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nola weder ein Gemälde, noeh eine Sculptur nachweisen kann, so fehltauch jeder Anhaltspunkt, ihn zum Kupferstecher zu machen. AuchJ. II. Campagnola ist nur muthmasslich als Ersatzmann zu nehmen.
2232. Camillo Procaccini, Maler und Radirer von Bologna,
C n lln '«) wurde daselbst den 23. Mai 1571 (Malvasia) in dieLCWltllO luv. Malergilde aufgenommen, liess sich aber nach eini-gen Jahren in Mailand nieder, und starb in dieser Stadt 1626. Heberihn als Maler haben wir im Künstler-Lexicon XII. S. 83 gehandelt,und auch die von Bartsch P. gr. XVIII. p. 18 beschriebenen fWradirten Blätter des Meisters sind aufgezählt. Auf keinem derselbensteht aber obiger Name allein, sondern in Verbindung mit dem Ge-schlechtsnamen. Auf dem Blatte mit der Transfiguration schreibt derKünstler Camillo percacino statt l'rocaccino. Die Signatur „Camilloint)." findet man daher nur auf Kupferstichen nach Zeichnungen undGemälden des Meisters, und sicher nur auf wenigen Blättern. Kinsolcher Stich stellt die Madonna mit dem Kinde auf einer Tribüne,rechts St. Peter, und links St. Anton den Eremiten vor. Unten steht:Camillo inv. Hieron. David sculp., fol.
2233. Camillo Congio, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu RomC rn'll i C ^ I um *"04, hiiitcrliess eine ziemliche Anzahll,amlliUS V» a. I von Blattern, welche aber meist mit CC,
CamiüUS C. SCUl. I odcr ^- C - '''■ b|*>tehnet sind. Den gegebfl-
> nen Namen findet man aut radirten und ge-stochenen Blättern mit antiken Büsten nach Zeichnungen von SalvioCastellucci, kl. fol.
2234. Camillo Lorio von Udino hintorliess gegen Ende desy-r -.1 j 17. Jahrhunderts in Friaul verschiedene Ge-LCWllllUS L,OriUS mäl( j e . i n der Kirche della Vigna zu Udinclltinensis f s '" d Wandbilder mit Darstellungen aus der
' Bibel. Unter jenen des Streites der Kirchen-
väter steht die gegebene Inschrift. Im Künstler - Lexicon ist dieserMeister zu kurz abgefertiget.
2235. Caroline Nandet soll sich nach Brulliot I. No. 229 diesess-r\ Zeichens bedient haben. Der genannte Schriftsteller wusstc
n\/ u aber damals (1832) die Arbeiten der Künstlerin nicht z"UO' bestimmen. Das Monogramm muss nun in folgendem Werkevorkommen: Hecueil d'Objett d'Art et de Curiositcs denines d'apres naturepar J. de Jolimont et ./. Gagniet, grave ä l'eau-forte et publie par Caro-line Naudet. 5 Hefte mit 20 Blättern. I'aris UI37, qu. fol.
2236. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1750 in ParisC ^i-N- Scale l°t ,tc - ^ r stach das Bildniss des Duc Louis de Bour-
/ hon I. Frincc de Condö für die „Europe illustre —par Dreux du Radier. Paris 1755", gr. 4. Es ist nach einem MalerC. B. gestochen, welcher ebenfalls zur Zeit unsers Künstlers gelebthaben dürfte, da viele Maler ältere Bildnisse zum Stiche für das ge-nannte Werk in Karben copirt hatten. Der Prinz Condo starb 1569-In der Gallerie zu Versailles ist ein anonymes gleichzeitiges Bildniss,welches wohl zum Vorbilde gedient hat, und von C. B. copirt worden ist'Bei der Illustration der Ilistoirc d'Anglcterrc (par Hume), Paris 1783,wurde die Platte wieder benutzt.
2237. Christoph Andreas Nilson? Man findet vier Kupferstiche,■o y tyo v? welche links oben mit iV. /. V., rechts oben mit /—*(•. *-7t>. t/Y-g/- nummerirt, und unten links mit den gegebenen Im-