C. Nr. 2153—2157. 917
unten erwähnen, indem sie die Hand eines älteren Künstlers ver-rathen. Auf anderen Blättern des Dante stellen die Buchstaben CCZl > den Seiten einer Säule, und ein paar Holzschnitte haben die Säulem 't den Buchstaben PF. Unter den Buchstaben CC mit der Säuleforden wir auf ihn zurückkommen. Vorläufig sei nur noch bemerkt,was der Meister Cristoforo Castelli heissen könnte, und dassdiess der Zeichner sei.
2153. Philippe Claude Anne de Tubieres, Comte de Caylus, ist
Q, nach der Angabe des Mr. Leon de Laborde (llistoire de la gra-, vure en maniöre noire p. 340) der Verfertiger eines Schwarz-jjjustblattes, welches den Kopf eines Greises mit Bart vorstellt. Linksllll( 'i' der Balustrade steht II, in der Mitte i7.'i^., und rechts C. Die-?* s Blatt verräth wenig Ucbung, und ist offenbar die Arbeit einesY''''tauten. Als solchen führen wir No. 2162 unter dem Buchstaben rtlo u Comte de Caylus zum zweiten Mal ein.
2154. Cesare Fantetti, Zeichner und Radirer, wurde 1648 inQ Florenz geboren, und übte seine Kunst in Rom. Er bezeichnete
' seine Blätter gewöhnlich mit dem Namen, so dass hier wenig zusn #en ist. Der Buchstabe C steht auf einer Radirang mit Christusain Oelberge nach Ludovico Carracci, fol. Das Hauptwerk des Mei-s ! 1 '^ ist die sogenannte Bibel Bafacl's. Die Blatter No. 1 -36 n. 448 »nd von Fantetti, und No. 37 — 52 von Pictro Aquila gestochen,1 U ' fol. Das Schlussblatt mit dem Propheten .lesaias ist ebenfallsv<m Fantetti. Mit dem Titel, der Dedication an die Königin Christina^"i| Schweden, und dem Bildnisse Rafael's zählt das Werk 55 Blätter.
'Ostreich radirt ist auch das Blatt nach Francesco Rosa, welches dieI Stfppina vorstellt, wie sie die Asche ihres Gemahls nach Brundusium
ri »gt: Cesar Fantetti fec. 1673, s. gr. roy. qu. fol.
Nach Brulliot II. No. 313, und Heller S. 63 wird der Buchstabe Ca,lc h auf G iovanni Battista Ooriolan o, und auf Cesare Ca-Pranica bezogen. Ersterer war Radirer und Formschneider, letz-' ( ' n 'r Kunsthändler (um 1601). Wir kennen kein Blatt mit C, wel-'''"'s dem einen oder dem anderen zugeschrieben werden könnte.
2155. Juste Ghevillet scheint durch diesen Buchstaben seinenC Namen angedeutet zu haben. Man findet ihn auf einemn . * ' ' " ' gestochenen Blatte, welches unter dem Titel: Le tendre"''•''>, das Brustbild eines Mädchens am Bette nach J. B. Grcuze vor-n toll t. In runder Einfassung, fol. Chevillet war Schüler von G. F.p cll midt, und der Schwager des berühmten "Wille. Er starb zurar is um 1800.
2156. Unbekannter Kupferstecher. Diese Bezeichnung findet manC * * * I auf einem Blatte, welches die Bildnisse der Päpste Pins VI.
und Pius VII. enthält, beide in Medaillons. Für den Vcr-ßr haben wir keinen Namen.
2157. Joseph Antoine Crozat, Baron de Thiers, findet in derfranzösischen Kunstgeschichte eine höchst ehrenvolle Erwähnung.
-f. Fr bosass eine reiche Sammlung von Zeichnungen und Kupfer-stichen berühmter Meister, welche er mit einem Stempel ver--, a " i der hier nachgebildet ist. Einen unvergänglichen Ruhm sichertOm folgendes Werk: lieme.il d'eslampes d'apres les plus beaux tableauxd'apres les plus beaux dessins qui sonl en France dans le Cabinet dujpl, dans celuy de Mgr. le l)uc d'Orleans et dans d'autres Cabinets.""'»e suivanl les differentes icoles. — Tom. I. cont. Veröle Romaine.Mo »o 6 ra mmi8 tcn. 63
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