916 C. Nr. 2148—2152.
2148. Unbekannter Zeichner n ml Kupferstecher. Der Buchstabe Cim Tafelchen Bildet sich auf einem Kupferstiche in der
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/O/iJ Weise des l'omodelln, welcher daher einem italienischen" " ' Meister uns der ersten Hälfte des 16. • Jahrhunderts anzu-
gehören scheint. Dieses Blatt stellt eines jungen Hirten vor, wie er■■lebend lieh Ruf seinen Stock leimt, hinks sieht man ein ans zweiSteinen bestehendes Monument,, auf welchem eine Ananas als krönen-des Zierwerk angebracht ist, nicht unähnlich dem Pinienapfei desalten Colonialzeichens im Stadtwappen von Augsburg. Zu den Füssendes Hirten ist, das Tüfelehen eingestochen. II. 4 Z. 5 L. Br. 3 Z. 4 L.Den zweiten Buchstaben landen wir auf einer Federzeichnungmit, dem hl. llieronymus in einer Landschaft. Rund, 16. Der Be-handlung nach zu urthcilen, rührt, diese Zeichnung vun einem Kupfer-stecher her, und zwar von einem altdeutschen oder niederländischenMeister aus der früheren Zeit des 16. .Jahrhunderts.
2149. Alexander Cranendoncq, Formscimeider von Maassluis in
C>, Holland, fand unter den Initialen A. C. No. 288 eine ausführ-liche Stelle, und daner bemerken wir hier nur, dass sich aut,.' Holzschnitten dieses Meisters auch der Buchstabe C finde.
2150. Unbekannter Emailmaler, welcher in der ersten Hälftedes lli. Jahrhunderts in Liinogos lebte. Der Buchstabe C
I Cj könnte auf ('inen der Courtois führen, allein seine Arbeitenstimmen nicht, in jenen der ('ourtois. In der Colloction Rattierzu Paris ist ein Kästchen, welches mit vier Emailbildern aus demLeben des Simson grau in (Iran geziert ist. Die Figuren sind Etwaslang, und die Touche ist, nicht so geistreich, als jene des J. Penicaud IIBDer Maler C. war Zeitgenosse dieses Meisters.
2151. Unbekannter italienischer Meister, welcher in der frühen
CZeit des 16. Jahrhunderts thätig war. Auf die Entdeckung sei-nes Namens müssen wir verzichten, da nicht ausgemacht ist, obder Buchstabe C den Zeichner oder den Kupferstecher bedeute. Viel-leicht kommt er mit demjenigen Künstler in Berührung, welcher aufHolzschnitten der venetianisch-paduanischen Schule mittlem kleinenBuchstaben c signirle. Hier bandelt es sich zwar um einen Kupfer-stich, es waren aber zu Anfang des lli. Jahrhunderts auch die Form-schneider im Metallsehnitt geübt. Das Blatt mit dem Buchstaben Czeigt eine stehende nackte weibliche Figur von vorn gesehen. Sichüll, in der linken erhobenen Hand eine Art Spitzhaube mit, Blumen.Links auf dem Hügel steht ein Daum, und rechts liegen drei Säulen-stücke. Links unten bemerkt man den Buchstaben C, und in derMitte steht: LOICA. II. 5 Z. 1 L. Br. 2 Z. 9 L.
Dieses Blatt scheint zu einer folge zu gehören, welche die freienKünste vorstellen dürfte. Wir kennen aber nur die erwähnte Vor-stellung, welche in keinem der uns zustehenden Quellenwerken be-schrieben wird. Christ sagt aber in seinem Monogrammenbuche S. 132,dass sieh der Buchstabe (', auf einem kleinen Kupferstiche in Aide-grever's Weise finde. Nach seiner Angabe ist das Blatt um 1520 ge-fertiget, und es dürfte das oben beschriebene seyn. Der genannteSchriftsteller bezeichnet den Inhalt nicht.
2152. Unbekannter Formschneider oder Zeichner. Der gegebene
C Buchstabe steht auf Holzschnitten einer Quart-Ausgabe des Danle.welche um 1500 zu Venedig erschien, deren Titel wir aber nichtkennen. Die Holzschnitte sind nicht von dem Meister C, dessen wir