Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
903
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BV. Nr. 2101—2105. f>03

der Buchstabe B, «reicher ,;Baptiita u bedeutet. Die Umschrift Im tat:NüMQVAM; » OBLIVISCAR » TVI • Durchmesser 1 Z. 4 L.

1 >io Vorderseite zeigt die lil. Maria), wie sie dem nackten Jesus-kinde die; Brust reicht. Sie steht mit dem halben Leib« sichtbarhinter einer Tribüne, unter welcher man den Buchstaben V bemerkt.Dieser Buchstabe bedeutet „Virgo", und wir Indien daher keine Künstler-fnitialen. Umschrift: DYLCKIMO * LACTE * EDVCAVI * TE *Durchmesser 1 Z. 4 L.

Diese Silberplatte war ursprünglich zum Abdrucke nicht bestimmt. Darverfertiger, irgend ein alter italienischer Goldschmied, ist nicht bekannt.

2101. Bernhard Vogel soll sich nach Heller, Monogrammea-

Q 17 I.exicon S. (12, der Inilialen II. V. zur Bezeichnung von* » • Kupferstichen bedient haben. Wir haben im KiiiiNtler-Lexi-emt \X. S. 478 eine bedeutende Anzahl von Schwnrzkunslblällcirn undKupferstichen verzeichnet, aber auf keinem die Initialen gefunden.Meiler wird indessen nicht ohne Grund geschrieben haben. — B. Vogellebte von 1083 -1737.

2102. Unbekannter Maler. Em Catalöge einer Gemäldesammlung,

Iv -« j welche Eduard Ter BruggCT in Antwerpen 1855 dem olfent-j V liehen Verkaufe unterwarf, sind zwei Marinen mit Fischet*booten angezeigt, mit der Bemerkung, dass sie B. V. signirt

Seien. 1'eber den Meister und die BntStehung der Gemälde ist nichts

angegeben. Wahrscheinlich gehören aber die Bilder einem neuerenKünstler an.

2103. Münzzeichen. Auf Merovingisrhcu Münzen bedeuten die\\ \i altgeformten Buchstabena>. V. dmMünzstätte Bd'desio Vlco,

' d. i. Vic-sur-Seille, auf Schweizer llohlmünzen BttTgdÖrf,auf Norwegonschen mittelalterlichen Münzen Ifurg, auch Sarpsborggenannt, auf Snchson-Alionhur."ischen Kippertnünzfen Mürgcl.

Auf Münzen, welche von 1530 — 1532 in Cattarö geprägt wurden,'"'ziehen sich die Buchstaben II. Y. auf den Münzdirektor lienednttoValier. Wenn sie auf alten Hign.'schen Münzen vorkommen, istparthold Vischer zu lesen. Letzterer war Münzwardein und starb' s 57. Gepräge mit seines Signatur beschreibt der Keichel'scheGataloR-,St Petersburg 1842, 8.

2104. Salomon de Bray soll nach der Angabe im Rigal'schen/;_ y Catalog No. 169, 2. der Trüget der Initialen li. V. seyn. Man

" findet sie auf einem radirien Blatte, welches Bathseba im Bade^erstellt, wie sie von König David belauscht wird. Links auf einem«eine steht: BER8ABE l«*a, und />'. V. H. 6 Z. 3 L. Dr. 5 Z. 8 1,Der Verfasser des Renannten Cataloges beschreibt sechs Blättera 'S Arbeiten des S. de Dray, welche aber bis auf die erwähnte Badir-"""' dem Jakob de Bray angehören dürften, da eines der mit demMonogramme li it. bezeichneten Blätter die Jahrzahl im t trägt.Salomon war 1604 bereits 67 Jahre all. und hatte 1671 sicher nicht

JBehr gearbeitet Das Blatt mit Bathseba wäre demnach einer der•"-hasten artistischen Versuche des Meisters.

2105. B. Vautier, Zeichner und Maler in Düsseldorf, gehört zu^. , A, den talentvollst«« jüngeren Künstlern der SchuleUS V <ß */fc~) der genannten Stadt Br fertigte neben andern

v /'""^ mehrere Zeichnungen zum Holzschnitte für die

T\ VT £% l»üsseldnrfrr Mnna.lshlii.tter 1852 und 1853. A„f

° ' diesen Illustrationen, so wie auf Original- Lifliogva-

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