Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
889
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BS Nr. 2073—2069 889

2073. Balthasar Schwan, Kupferstecher in Cöln, findet unterB. S f 1 ( 1° 11 Initialen B. S. F. die gebührende Stelle. Dort sindB S f ( auc ^ c ^' l! I" uttcr ""* "■ *• erwähnt, da wir den Artikel

• l e - ) dieses Künstlers lieht zersplittern wollten.

2074. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach Heller, Monog.ß C Lex. S. 61, um 1658 in Deutschland gearbeitet haben soll. Der

' erwähnte Schriftsteller nennt kein Blatt mit den Buchstaben Ji.S.

2075. Unbekannter Maler. Nach Brulliot App. II. No. 43 findet]}S man diese Buchstabon auf zwei radirten Blättern,n c f mm w(, I (:nc Landschaften mit alten Gebäuden und Figuren

'_ • *''*''■ vorstellen, kl. 4. Der genannte Schriftsteller entnahmseine Notiz aus dem Auktions-Cataloge der Sammlung des H. v. HcUltin Wien, und es ist wohl möglich, dass die Form der Buchstaben aufden Blättern eine andere ist. Die Deutung derselben müssen wir mitBrulliot schuldig bleiben, wenn nicht allenfalls Barbara Steiner die"lätter radirt hat. Unter B. St. haben wir über diese Künstlerin gehandelt.

2076. Bemardo Sgrllli-Sansone, Architekt und Kupferstecher,B <» ttfuln arbeitete in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu

P' Florenz. Die Initialen des Namens findet man auf grossenBlättern, welche er seiner Beschreibung der Kirche St. Maria delFiore beigab. Andere Blätter sind in folgendem Werke: -t.a FJbreriaMcdiceo - Laurenziana. Firenze 1731), fol., ferner in Gori's MuseoFtrusco, u. s. w.

(Mit. Medailleure, und Münzmeister, welche durch die Buehstsbonß c B. S. ihren Namen andeuteten. Indessen ist diess nicht immer

" der Fall. Auf spanischen Münzen weisen sie auf die MünzstätteBourgos. Auf Kupfermünzen von 1765 bedeuten diese BuchstabenBisthum Speyer, und auf Jubcldenknuiiizcn lüblia Sacra. Fingcstenipe.ltauf münster'schen Bursarienzeichen von 1581, 1582 und 1592 beziehensie sich auf den Keohnungsführer B. Schmicsing.

Basilius von Sonn, Münzmeister in Reichenstein von 1608—1612.Balthasar Schmidt, Münzmeister in Augsburg von 1630—1638.J. C. Bändel und H. D. StUmer, anterei Münzmeister, letztererWardein in Diensten des Grafen von Lippe in Detmold, 1763-1708.

2078. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1670 in Dentsch-

"T? X fe land thätig war. Fr binterliess eine Folge von sechs scl-<L_JD sjO tenen Blattern mit Goldschmiodsnmstern, welche in Rund-ungen, Ovalen, Kreuzen etc. Blumen auf schwarzem Grunde vor-stellen. Das erste Blatt, mit den Initialen U.S., zeigt eine strahlendeSonne mit menschlichem Antlitz, und in den vier Ecken Insekten.H. 2 Z. Br. 2 /,

Der Verfertiger dieser Blätter scheint mit dem Kupferstecher undVerleger Johann Ulrich Stapf von Augsburg in Verwandtschaft,z " stellen. In seinem Verlage erschienen um 1670 etliche Folgen vonWeinen Blättern mit Blumen, theils in Vermischung mit Vögeln undl'isekten. Kino Folge dieser Art hat den Titel: Nmoc Blumen BüchlenJ oh. Vir. Stapf exe. in Aug.

2079. Barthel Schön, angeblich der Sohn eines gleichnamigent rv J? Künstlers, und Bruder des berühmten Mutin Schön oder Schon-k)v a ß aii er, gilt jetzt ziemlich allgemein als der Trager dieses aufk/v v alton Kupferstichen vorkommenden Zeichens. Schon Sandrart° ^ o (Deutsche Akademie I. S. 220) fand die Tradition vor, dass