816 BI. Nr. 1895 — 189 .
d'Amour. \ In four l.anguages. | Dcdicated to Ihn Larfyis. \ II 1/ l'h-Ayres. London {609. Dieses Werk hat 45 emblematischo Darsteff-tragen, welche aber schlecht gestochen sind. Deswegen kann sich (InsMonogramm kaum auf Isaak Bcckctt beziehen, auf welchen wir unterdem Monogramm /. II. zurückkommen.
1895. unbekannter Meister. Dieses Zeichen, in schiefer Stellung,
//-<5L rf-rir ll fi' u ' e ' nian ;ll, f einem Kupferstiche, welcher die Lcda
II *5? r q J init ihren vier Kindern in einer Landschaft vorstellt.
/'■ "^ 1 Sie sitzt rechts, und links brütet der Schwan ein fünftes
Kind aus. Im Grunde bemerkt man die Ruine eines antiken Rund-gebäudes. Rechts unten ist das Täiblchcn mit dem Vogel und denInitialen, und im Rande steht:
I.aeda jacens falsis cigni delusa sub alisPorlenlosa duo parturU ova JoviIL 5 Z. 10 L. Br. 4 Z. 8 L.
In diesem Stiche eines italienischen Meisters haben wir einegegenseitige Copie des Blattes, welches Bartsch P, gr. XIII. p. 246So. 3 beschreibt. Auf das Original werden wir unter den Initialen / Bmit dem Vogel zurückkommen. Hier bemerken wir nur, dass die Copiejedenfalls aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stamme. Sit; istfast so selten, als das Original.
1896. Balthasar Jenichen fand oben unter dem Monogramme II II_ No. 1868 und BI No. 1891 eine ausführliche Stelle,
_D X BJ^BI und es ist daher bereits über ihn gesagt, was zuwissen nothwendig ist. Die Zahl der mit B I. bc-/ zeichneten, gestochenen und radirten Blätter des Künst-lers ist grösser, als jene mit dem Monogramme, abernur wenige erreichen das Verdienst der mit jenem Zeichen versehenenBlätter, so dass man versucht wird, zu glauben, dass zwei Kupfer-stecher sich desselben Monogramms bedient haben. Wenn es auf B.Jenichen gedeutet werden soll, so muss man dasselbe B 1 lesen, derUnkundige — und wir schreiben ja nicht für Kunstgelehrtc — wirdaber unter IIII seine Nachforschung beginnen. In vielen der mit B. I.bezeichneten Blätter, von welchen vielleicht einige dem Barthol Ja-mitzer angehören, zeigt sich ein sehr handwerksmässiges Streben, unddie Sucht nach schnellem Gewinn, zu welchem auch wichtige Zeit-ereignisse Veranlassung gaben. Die Blätter dieser Art, deren etlichemit Jenichen's Namen verschen sind, sind zum Theil sehr mittcl-mässig, die Seltenheit und der historische Werth bestimmt aber dieSammlet, solche aufzusuchen. Bartsch IX. p. 532 verzeichnet keineinziges, mehrere aber beschreibt Heller in seinen Zusätzen zumPeintre-gravcur S. 66 ff. Wir finden hier ebenfalls Gelegenheit, dasVerzeichniss der Stiche und Radirungen des B. Jenichen zu vermeh-ren, ohne die Blätter bei Heller unnöthig wieder aufzuzählen.
Nachtrüge zum Peintre-gravcur.
1) Eine Folge von 24 Blättern zu einem Gebctbuche, mit Dar-stellungen aus dem Leben und Leiden Christi, meist gegenseitige Co-pien nach Stichen von Virgil Solis, und mit Angabc der Gegenstände.Mehrere Blätter sind mit ß. /. ir,r,<) bezeichnet. II. 3 Z. 3 L-Br. 1 Z. 6 L.
Diese Vorstellungen sind nicht mit jenen zu verwechseln , welcheHeller S. 66 ff. beschreibt, und als Copien nach Dürcr's kleiner Pas-sion , und nach Altorfer B. No. 1—46 zu betrachten sind. Auch auf