Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
769
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BD. Nr. 1759—1764. 769

lieber B. Denner's späteren Aufenthalt gibt violleicht ein von ihmgestochenes Bildniss eines Geistlichen mit Krause und Calotte Auf-Schluss. _Es hat die Umschrift: Conrad Held Einbecensis A. MDCCIper IV Anos olim in parochia Suurbana Oclper et Wattenbüttel jam adö. Ulrich et Joh. ultra X1IX ahoi Pastor aetat. LI. Oval, mit demNamen : 11 : Dener f: , gr. 8.

1759. Bartholomäus Dietterlin soll nach Heller, Monogr.-Lex.Ji D S- 51, u. Brulliot II. No. 237 zur Bezeichnung seiner Werke

' der Initialen B. D. sieh bedient haben. Wir fanden aber wederßjn Gemälde, noch einen Kupferstich auf solche Weise bezeichnet,folgende sehr seltene Blätter tragen seinen Namen.

1) Die Gefangcnnehmung des Heilandes am Oelberge, nach einemGemälde des Hilarius Dietterlin im Kloster der Predigermönche zustrassburg. Motu olivarum in l'raedicatorum collegio a Hilario Dietter-'••» depictus et aiio 1621 a filio suo Bartholornaeo aet. suaeXl. delineatus,gr. fflil. Dieses Blatt ist sehr zart und malerisch radirt, der Künstler*ar aber sicher älter als eilf Jahre, als er die Darstellung inKupfer brachte.

2) Die Himmelfahrt Christi. Landschaft mit einem steilen Berge,Über welchem der Heiland schwebt. Die vielen Figuren unten undin dem Berge richten den Blick nach ihm. Unten steht: WindelinusDietterlin, patcr invenit. Hilarius Dietterlin, filius exeudit. BartholomaeusDietterlin, nepos aeri ineidit , fol.

1760. B. Dbrbeck. Maler und Lithograph, gehört zu den früherenß J} Künstlern, welche in Berlin auf Stein zeichneten. Er lieferte

um 1820—1835 viele Blätter, welche im Verlage der BrüderGropius erschienen. Sie bestehen in Bildnissen und Genrebildern,■neistens in kleinem Formate. Die Buchstaben B D stehen auf Blät-tern einer Folge, welche die Ausrufer Berlins zum Gegenstande hat.Auf anderen Lithographion steht der abgekürzte Name: 11. Dbeck. f.

1761. B. Denner, dessen wir oben No. 1758 erwähnt haben, be-li D i ne ld diente sich zur Bezeichnung seiner Blätter nur selten der

Initialen des Namens. Eines derselben haben wir an derbezeichneten Stelle beschrieben.

1762. Münzzeichen. Man findet es auf französischen Münzenß. D von 1565—1575, dann auf solchen, welche im 16. Jahrhunderte

' für Novarra geprägt wurden. Nach Schlickeysen ist „Bearniae"•)■ Dominus" zu lesen.

1763. Johann Baptist Dresely, Lithograph. Diese Buchstaben,Q\ —^j mit voranstellendem Anker, findet man auf einem litho-jj f). graphirten Blatte aus der früheren Zeit dieser Kunst. Es

r ^ ist in Kreidemanier behandelt, und stellt nach dem Aqua-^ntablattc von W. Kobell ein bepacktes Saumross mit einem kleinenEs el vor. Das Original ist von W. Romeyn , und die LithographieWahrscheinlich von J. B. Dresely, welcher später in München einelithographische Anstalt errichtet, aber sich keines günstigen Erfolgeser freut hatte.

1764. Unbekannter Kupferstecher. Die beiden ersten Buch-staben gibt Ch. le Diane im „Manuel de l'Amatenrd'estampes II. p. 277" unter gd, und schreibt sie einemdeutschen Kupferstecher der zweiten Hälfte des 15. Jahr-hunderts zu. Er nennt einen schönen und äusserst seltenen

Kupferstich mit dem Ecce homo. H. 104 m. Br. 70 m.

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