AUR-AV. Nr. 1385 — 1388.
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der Jahrzahl i(t2ß, steht auf vier anderen Blättern, welche bei Brul-Jiot III. No. 115"-, und im Künstler - Lexicon verzeichnet sind. DasEine enthält sieben Köpfe von Männern, ein anderes ein Studium vonvier Schafen und zwei Thicrköpfen. Ein weiteres Blatt stellt zwei Hundev or, und das vierte einen Fuchs, welcher auf Hühner lauert.
1jö5. AUKi nennt sich der Verfertiger eines sehr schönen undgrossen Schaustückes auf die Ermordung der holländischen StaatsmännerCornelia und Jan de Witt 1672. Der Avers zeigt die Brustbilder der-selben, und die Legende besagt: Nunc lledeunt Animii — Conaulit Ada.Auf der Rückseite ist eine Gruppe wilder Thiere, wie sie zwei Men-schen zerfleischen.
Dieser Medaillon ist in den Niederlanden unter dem Namen „Hetveelhoofdig gedrocht" bekannt. Aury lebte wahrscheinlich in Holland,Niemand weiss aber woher er stammt, und was er ausserdem noch ge-arbeitet hat. Es könnte indessen der Künstlername auch fingirt seyn.In Silber wiegt der 3 Zoll grosse und seltene Medaillon 7 V2 Loth.Mazuchclli 120, 3., van Loon III. 84, 2. Es gibt auch noch zwei an-dere Medaillons mit den Bildnissen der Brüder de Witt, welche abernnbczeicb.net sind. ,
1386. Robert Austin gehört zu denjenigen englischen Formschnei-A . dem, welche zu Anfang unsers Jahrhunderts der neueren Xylo-
_ '• graphie die Bahn ebneten. Man findet Vignetten und anderekleine Blätter von seiner Hand, welche theils mit dem Namen, theilsmit der Abbreviatur desselben bezeichnet sind.
1387. Lucas Beselin. Heller sagt in seinem Monogrammen-Lexiconi f S. 40, dass der Astronom Johann Gefelius zu Danzig
JIM, SC. Kupferstiche in den von ihm um 1647 heraus-
AutOT SClllnsit gegebenen Werken auf obige Weise bezeichnet habe.I ' Dieser Gefelius, dessen Heller erwähnt, heisst He-v elius. Er ist der Verfasser des Annus Climacterius. Gedani 1685,gr. fol. In diesem Werke sind Kupferstiche von seiner Hand.
Aut. sc. steht auch auf Blättern in Lucas Beselin's Trigonometriacuriosa, literis Joh. Jac. Bornheinrich. Hafniae 1609, 8. Unter „Autor"'st demnach Beselin zu verstehen.
1388. Adrian van der Tenne, Zeichner und Maler, geb. zu Delft
1589, gest. im Haag 1662.Dieser auch als Dichter be-kannte Künstler malte mei-stens grau in Grau, undBilder verschiedener Art.Der Prinz von Uranien, derKönig von Dänemark, undandere Fürsten erwarbenWerke von seiner Hand.Christian IV. von Dänemark
besass ein grosses Gemälde, welches in allegorischer Auffassung ihnSelbst mit seiner Familie, und alle auswärtigen Gesandten vorstellt,deren Souveräne mit Dänemark in gutem Vernehmen standen. Uebrigensführte van der Venne auch Bilder in Farben aus, besonders Portraiteder Prinzen von Oranicn und Nassau, welche sehr schön behandelt sind.Eines der bessten Werke damaliger Zeit ist das grosse Gemälde imMuseum zu Amsterdam, welches den Prinzen Moriz von Oranien mitseinen Brüdern und Neffen zu Pferd vorstellt, und von Crispin vanQueeborn gestochen ist, gr. qu. fol. Dieser Künstler stach auch das
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