Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
576
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576 AUGQ —AUGU. Nr. 1382-1384.

für Original gehalten werden. Der fehlerhafte Name dürfte aber vonihm nicht selbst aufgestochen seyn.

1) Die hl. Familie. Maria sitzt mit dem Kinde in den Armen,ttnd letzteres erhebt die rechte Hand. Links im Grunde stützt sichJoseph auf den Stock. Die Vorstellung ist in einer Einfassung, undlinks unten liest man : Aug. Corax, fe. II. 3 Z. 3 L. Br. 2 Z. 8 L. —Wir kennen einen Abdruck ohne Namen, und somit scheint es, dasserst später das Blatt bezeichnet wurde.

2) St. Franz im Gebete vor dem Crucifixe. Halbe Figur in Profilnach rechts. In der Mitte unten : Aug. Corax, fe. II. 4 Z. 5 L. Br. 3 Z. 6 L.

1382. Augustin Quesnel gehört zu den weniger bekannten fran-

Aun Ciur i>r \ zösisohen Malern und Kupferstechern, welche umjiuy. \>ue. tx. djc Mitte (]pg J7 j a j u .j mll ä ert8 thiit i g waren . ]\f ac h

Aug. Qucs. cx.\ Brulliot HI. No. 113 findet man die AbbreviaturAii du» /><r seines Namens auf Blättern von Pierre Brebiettc,

j\u. v«. ex. ) (lcr p( , naimtc Schriftsteller nennt aber keines der-selben. Wir kennen zwei Blätter mit dem abgekürzten Namen. Daseine stellt ein Mädchen mit dem Besen vor: Aug. Ques. ex. II. 3 Z.9 L. Br. 2 Z. 9 L. Das andere Blatt zeigt eine fast nackte Frau,wie sie ein Kind mit dem spitzigen Instrumente am Hintern operirt:Au. Que. ex. H. 2 Z. 10 L. Br. 3 Z. 5 L. Auf beiden Blättern stehtüberdicss auch noch Brcbiette's Name. Mehrere andere Blätter desLetzteren haben Quesnel's volle Adresse, doch thcils in späteren Drucken.Besonders schön und geistreich radirt ist ein Blatt mit der hl. Familienach Andrea del Sarto, welches aber Brcbiette's Namen nicht trägt.Unten rechts steht: Andrea del Sarto fatta in Roma , und unten imRande : Diffusa est gralia labijs tuis. Im zweiten Drucke ist beigefügt:Aug. Quesnel exe. H. 8 Z. 3 L. Br. 6 Z. 6 L. Dieselbe Adresse stehtauch auf einem grossen radirten und gestochenen Blatte mit der Himmel-fahrt Christi in einer Composition von 18 Figuren, gr. fol. Der Stecherist nicht genannt, wir vermuthen aber den P. Brebiettc darunter. Indiesem Falle sind die Abdrücke mit Quesnel's Adresse die späteren.Vier Blätter von Garnicres : 1) ein Offizier mit Federhut, 2) ein Maler,3) ein Flötenspieler, und 4) ein Dudelsackpfeifer, alle in halben Fi-guren, sind bezeichnet: Aug Ques. ex., und Au. Quesnel in. et ex. cum-Priuilegio Hegis. II. 8 Z. 9 L. Br. 6 Z. 9 L. Dann findet man auchVignetten von Brebiettc, welche im zweiten Drucke die Adresse desAug. Quesnel tragen. Sic enthalten mythologische Scenen, und kommenin folgendem Werke vor: Impcratorum Romanorum Nuinismata ex aeremediae et minimae formae descripta et enarrata per Carolum Platiuum— apud Simonem Paulli MDCLXXI, fol. Das Werk enthält 25 Friese,doch haben nur einige die Adresse Quesnel's. H. 1 Z. 11 L. — 2 Z-3 L. Br. 5 Z. 10 L. — 6 Z. 5 L.

1383. Agostino Carraccl botdemCorncl Galle Gelegenheit zum

iiimiti Cif t'nn Stiche eines Blattes, welches die Venus vor-Miyusi isui , um. stellt) wie sic dcn Amor zuchtiget . j m Ran de

steht: Improba dat poenas peiulantis maier Amoris etc. , qu. fol. DiesesBlatt ist mit der Abbreviatur des Namens versehen.

1384. August Carl Eugen Napoleon, Herzog von Leuchtenberg,/f y_ welcher 1835 als Gemahl der Königin Donna Maria da

^siuJLqMd[& Gloria von Portugal starb, radirte als junger Prinz in

,£/ München mehrere Blätter, welche theils auch mit den

Initialen AL. No. 830, und einem aus diesen Buchstaben bestehenden

Monogramme No. 170 und 818 verschen sind. Der Name Auguste, mit