AR —ARF. Nr. 1202 — 1207. 517
1202. Amout Rentinck, Maler und Kupferstecher, wurde 1712 zu—^ Amsterdam geboren, und von A. van Boonen und N.
yt y£j _f Verkolje unterrichtet. Seine Vorbilder waren aber*/~K/.>S%sJ ' noch mehr die Werke des G. Dow, F. van Mieris,/ fß G. Met» u. s. w., und mehrere treffliche Copien nach
UV \*/\£> denselben dürften für Original gelten. Rentinck malte*» aber auch Bildnisse und Gesellschaftsstücke nach eige-
ner Erfindung, gewöhnlich Figuren im Costüme des 17. Jahrhunderts.Nach Berlin berufen, starb er daselbst 1768.
A. Rentinck hinterliess auch einige Blätter in schwarzer Manier.Jenes mit dem Bildnisse eines Malers ist mit dem zweiten Zeichen ver-sehen. Die dabeistehenden Buchstaben CT.p. bezichen sich auf Cor-nel Troost. Auch die ersten Initialen findet man auf Werken diesesKünstlers, sowohl auf Gemälden als Zeichnungen. Unter den mit demNamen versehenen Mezzotintohlättern nennen wir das Brustbild derMaria, kl. 4., uud Venus mit Amor, nach Th. van Loo, 4.
1203. August Remmelmann, Zeichner und Maler, war um 1810s7 /"-x ,. —- Zeichenlehrer am Gymnasium zu Mannheim.
(~*-rf ( e/J Jt/Jj) Es finden sich Zeichnungen mit den gegebenen^ (w/ ^- / ^y Initialen. Sic enthalten Landschaften, Blumen,' Insekten &c. mit der Feder und in Tusch aus-geführt, und sind von keinem grossen Werthe.
1204. Andreas Reinhard, Kupferstecher von Holstein, war um<A OL 1699 ~ 1725 tllati ß- Man findet Bildnisse, Decorationsstücke
•JC. ull( j Ornamente von seiner Hand gestochen. Der Band XIXdes Thcatrum Europaeum enthält ebenfalls Blätter von ihm. Sie sindmit den Initialen bezeichnet.
1205. Athanasius Graf von Raczynski? Direktor J. G. A. FrenzelJj, ff) . erwähnt im Cataloge der Sammlung des Baron von Ru-
xSl.t/i/' IflV- mohrNo. 4115 einer Aquarcllskizze, welche ein kleinesstehendes Bettlermädchcn vorstellt, und: A. li. inv. Ic 80 Mars tttblbezeichnet ist. Frenzel vermuthet den Grafen Raczynski als Verfertiger,worunter also der berühmte Verfasser der Geschichte der neueren deut-schen Kunst, Athanasius Graf von Raczynski, zu verstehen wäre. EinFacsimilc der Buchstaben ist dem Cataloge nicht beigefügt, wenn aberdas Blatt von dem edlen Grafen herrühret, so dürften die Initialenobige Form haben, und möchten vielleicht grösser seyn.
1206. A. Reekers, Maler von Ilarlcm, ist durch Blumen- undsi *j< Fruchtstücke bekannt. Sie sind in der Weise des
t Aj + /*/?/>y van d 01 ' Myn behandelt, aber nicht so warm undCo^t-c-*>. frisch in der Farbe, als die Bilder des genanntenMeisters. Reekers starb gegen Ende des vorigen Jahrhunderts. Erwar vermuthlich der Vater des Johannes Reekers, welcher 1790 zuHartem geboren wurde. Letzterer malte Bildnisse, Genrestücke undLandschaften.
1207. Andreas Recha. Diese Initialen sollen sich auf einem Ge-
Atj t~a mälde finden, welches die Madonna vorstellt, wie sie. 1V.P , von einem Franziskaner - Mönche verehrt wird. Dasipp' P Bild ist in der Weise des P. P. Rubens gemalt, und
I DUO. beurkundet einen geschickten Künstler. Wir glauben un-ter A.n. den Klosterbruder Andreas Recha zu erkennen, da dieser zu denNachahmern des Rubens gehört. Jakob Neefs stach nach ihm die Ma-donna mit Heiligen, vor welcher ein Mönch Profess ablegt.
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