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1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
513
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AR. No. 1181 — 1186. 513

Im Jahre 1827 zum k. Pensionär ernannt, erhielt Rhomberg späterdie Stelle eines Professors der Zeichenkunst an der polytechnischenSchule in München, wo er 1855 starb.

Hanno Rhomberg, der Sohn unsers Künstlers, gehört zu den be-rühmtesten Genremalern der modernen deutschen Schule.

1181. Ungenau nachgebildetes Zeichen. Christ, Monogr.-Erkl./T~\ S. 105, sehreibt es mutlimasslich einem von Tran ach zu,L±J welcher in Kupfer geätzt haben soll. Heller, Monogr.-Lcx., j V\ S. 35, erkennt unter dem Zeichen einen um 1650 lebenden\J \_ V^ Andreas Rothgiesser, und streicht mit Füssly den Tranaehmit Recht aus der Kunstgeschichte. Christ hat das Monogramm zu gross,und unrichtig gegeben. Es ist diess das unten No. 1185 beigebrachteZeichen, welches dem Andreas Lorcnsen Rothgiesser von Huysum an-gehört. Dieser Künstler hatte um 1656 mehrere Blätter radirt.

1182 Anton Rothmüller, Zeichner und Maler von Wien, wurde um

-tv 1775 geboren. Er hatte besondere Vorliebe für die Schlaoh-

/Jj tenmalerci, worin ihm Louthorburg und F. R. de la Rtie

Afi znm VorVfldq dienten. Das gegebene Monogramm, mit derp/ll Jahrzahl 1812, findet sich auf einer mit Rothstein aus-^*^ ' ^S geführten und leicht colovirten, schönen Zeichnung, welcheein Cavallerie-Gcfccht nach Loulherburg vorstellt. Rothmüller befasstesich auch schon früh mit der Lithographie, und erhielt später ein kaiser-liches Privilegium auf die von ihm genannte Oleochakographie. Er colo-rirto aber nur Lithographien in Oclfarben, von einem Farbendrucke istkeine Rede.

Dieser Künstler war Ehrenmitglied der k. k. Akademie in Wien,p nd Direktor der Galleric des Fürston Esterhazy.

1183. Augustus Rex bedeutet dieses Zeichen auf Werken der Por-

Xs^f. celain - Manufaktur in Meissen. Es diente als Fabrik-at/ Stempel von 1709 — 1712, und wurde den kostbaren Ge-*sl\J fassen und anderen Bildwerken aufgedruckt, welche ausdieser Anstalt hervorgingen. Wir geben hier das Monogramm zur Kcnnt-ni ss des Fabrikortes, da das alte Mcisscncr Porzelain, besonders inbemalten Exemplaren, noch heut zu Tage von den Antiquitäten-SammlernBesucht wird. Auf die Geschichte der Anstalt geben wir nicht ein,sondern bemerken nur, dass sie, im Jahre 1697 gegründet, zu den äl-testen Manufakturen von Europa gehört, so wie auch das Porzelain-Cabinet zu Dresden zu den Merkwürdigkeiten zu zählen ist.

1184. Unbekannter Kupferstecher, anscheinlich ausWagner's SchuleQ?T , in Venedig, so dass seine Thätigkeit um den Anfang

«-/.TVo mc. des 19. Jahrhunderts fällt.

Dieses Monogramm fand liörnor auf einem radirten Blatte, welcheseine junge, bis gegen den Unterleib hin sichtbare Frau zeigt. Es könnte•»ne Zeichnung des Guercino zu Grunde liegen. H. 5 Z. 1 - 2 L. Br. 4Z.v gl. No. 1190.

1185. Andreas Lorensen Rothgiesser, Kupferstecher von Huysum,AZjr war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts diätig. Er stach

/<5"j§~ Landschaften, und Prospekte von Städten, so wie Landkarten.Seine lanschaftlichen Blätter sind meistens radirt, im Ganzenaber von mittelmässigcm Werthe. Vgl. oben No. 1181.

1186. unbekannter Radirer, und vielleicht auch Maler, welcher•TX/,^ r in Holland gelebt zu haben scheint. Der vorhergehende

-7 V J Künstler kann nicht darunter verstanden werden, da er