Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
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498
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498 APC —APE. Nr. 1138 — 1142.

dem Monogramme. II. 4 Z. Br. 3 Z. — Dieses Blatt fanden wirausserdem nicht angezeigt.

1138. Antoine P. Charles Favart, Sekretär dos französichen Ge-4 P C V IS27 Sttn< lten Cftranian in Wien um 1827, radirte

sc. A. i . v. r. 104 . me j lrcre Landschafton nach Zeichnungen vonRemhrandt, welche er in der Sammlung des Grafen Stadion vorfand.Auf den Nachbildungen durch die Radirnadel stehen die obigen Initialen.Früher radirte Favart einige Blätter nach Zeichnungen in der Samm-lung des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen.

1139. A P. Colonia zeichnete ein niederländischer Landschaftsmaler,Q) /rfs welcher gegen Ende des 17. Jahrhunderts thätig war.

CfC CoConixv- Seine Gemälde sind mit Figuren und Thieren staffirt,und kräftig in der Färbung, doch nicht ohne Härte. Er malte auchBilder in der Weise des Egbert van der Pool, welcher bekanntlich inDarstellung von Feuersbrünsten sich auszeichnete.

Der Beisatz Colonia könnte glauben machen, dass der Meister A P-in Cöln gelebt habe, er heisst aber A. P. Colonia, wie wir durch gütigeMittheilung des Hrn. Dr. Goldscbmid in Frankfurt erfahren haben.Die holländischen Schriftsteller kennen nur einen Adam Colonia, welcherLandschaften mit Figuren in der Weise des N. Berghein, sowie Dorf-feste und Kirmessen gemalt hat, und 1685 gestorben ist. Adam's Sohn,Hendrik Adrian Colonia, war ebenfalls Landschaftsmaler, er liebte aberStaffagen von Figuren und Thieren. Van Dicst Hess durch ihn zuweilendie Figuren in seine Landschaften malen. - H. A. Colonia starb zuLondon 1701.

1140. Anton Paul Dallingcr, Medailleur und Edelsteinschneider,/D\ geb. zu Nürnberg 1772, gehört zu den geschicktesten Meistern

f\J seines Faches. Er schnitt eine bedeutende Anzahl von Siegelnund auch Stempel zu Medaillen, deren wir im Künstler-Lcxicon III.S. 251 erwähnt haben. Das gegebene Zeichen, doch bedeutend kleiner,fand Börner auf einem Carneol, welcher eine Muse vorstellt.

1141. Pletro Antoino dePietri, auch de Petri und Pitri genannt,4 P ilt> P ff Maler un( l Radircr, wurde 1663 (nach Lanzi 1671) z»A. f.ae f.J.j. p rem j a geboren, und von G. Ghezzi und A. Massarottiunterrichtet, gehört aber zu den vorzüglichsten Nachahmern des 0. Ma-ratti. Mehrere seiner Werke sind gestochen, wie im Künstler-Lcx. XLS. 185 angezeigt ist. Seine meisten Bilder findet man in Rom, wo derKünstler 1716 starb.

Bartsch P. gr. XXI. p. 290 beschreibt vier radirte Blätter diesesMeisters, und wir fügten im Lexicon drei andere bei, darunter jenesmit obigen Initialen. Es stellt den am Felsen betenden Pilger St. Fa-mianus Galesius dar, wie ihm die Heiligen Petrus und Paulus in Wolkenerscheinen. Unten im Cartouche: SS. Apost. Petri et Pauli — — cu-ravit an. Dom. 1700. A. P. de P. J. f. In einem Rahmen, II. 11 2-

10 L. Br. 8 Z. 1 L.

Das im Lexicon nach dem Catalog Paignon Dijouval erwähnte Blattder Himmelfahrt Maria mit den das Grab umgebenden Aposteln ist

11 Z. 10 L. hoch, und 7 Z. 8 L. breit. Damit sind jetzt acht Blättervon Pietri bekannt.

1142. APENI steht auf einem Gemälde mit lebensgrossen Figurenin der k. Gallerie zu Dresden, welches der Catalog von F. Matthäi No. 1*unter den Werken des Benvcnuto Garofalo aufzählt. Es stellt diehl. Jungfrau dar, wie sie knieend das auf der Erde liegende Jesuskind