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1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
354
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354 AK Nr. 775.

Wenig« Künstler seines Fach« erfreuen lieh einer wichen originellenMannigfaltigkeit, wie wii lic bei Klein Baden. Er iah aber micI vielerHerren Lende. Der Kfltutler bereiate Deutachland, [tauen, Ungarn aalandere Biterreichi* eKronllnder. In Wien radirtc er v*n ihm ihiäeinen Thcil »einer trefllichiten Blätter. Viele Jahn lebte er aach M

Niirnliciir det Kumt, und seit, 1839 ist er in Miiiu dien thätig.

Dm Werk dieeei ateisten beUUifl lieh .jetzt gegen 430 Blätter,welche in rerachiedenen Abdrucken vorhanden ilnd. Einige Blätter i"Aquatinta, Menotinto, Kreidemaaler nnd auf Stein abgerechnellie alle auf Kupfer radirl and jeätat. Ein Ungenannter (Ludwig Ebne!in Augsburg) gab IH53 ein chronologische! Verzeichnis« der von Klei"Mm lud;, isiii gezeichneten und radirten Butler heraus, «reiches alsVor ar beil n einer iptteren aoifthrlichan Beschreibung und Nummeri*"nag des Klein'schen Werkes n botrachteu ist.

Cm die volle Schönheit dieser lil.ilier zu würdigen, muss man »ijin alten AImIi ii< ki'ii .in hm. i * n- Adic-en ron Art.irin in Wien umMannheim. Ferdinand Ke ttn er in Wien, L. Maisch in Wien. K. Arno»*in D ru de « , FlMenholi In Nürnberg, Morasrh und Skerl in Dresdenund Klein'-; eigene Vdre -e dienen zur Kmpfehlting. Die Zeh'schc Buch*handlang hi tffrahaig laraaitallele, ror einiger Zeil eine neue Auflag*

Dia afahnahl ron Klein'- Blättern ist mit dem Vam™ ycrseheniviele trügen ahn ,'ineli dal Monogramm. Obige Zeichen wiederhole*sich mit geringen Modifikationen. Kinige mochten <ie wohl unter JAM>lachen, allein der das J bezeichnende Schnörkel ist ftfter auch ein ZJJ

s:ilz /um ,1 ohne Bedeutung. Jedenfalls reicht dal Cursh I SO "'''links hinaus, als das ./. Wir werden aber unter JAK den Rückweis geb**

775. Adam Krafft ron Nürnberg? Diese Initialen sollen sieb a*

*■ r / 1 \m einer :iltcn . im I -toihnflen . mit der Keiler ;iu ^. ■ f ii Intcli-

yJVy -<V. und in Bister vollendeten Zeichnung linden, welch« JJetlichen Jahren in Manchen zum Vorschein k.m> Sie stellt den H*\land dar. »k Bf mui den Aposteln begleite! die Mütter mit den Kin<h' r '

Ch rillt, qn. toi In den weiblii Ken (ic-talten fand man

Aehnlichkell mit jenen mit dem steinliilde der dritten Station des ■*riilimten Adam Krallt in Nürnberg, die Zeichnung dürfte aber nicht

alt seyn. all jenes Werk Die Keulen. tationen de. \ Krafft sind "1490 gefertigt, während die Zeichnung ans dem er ten Deccnniuni °In Jahrhunderts zu stamtneu scheint, wenn sie nicht eine noch "P ..Ooate einer alten, vielleicht ron \ Krafft herrührenden ZrichnungEs konnte lieh um jene Darstellung handeln, welche durch ein ai 'dem A. Krallt Ingeichriebenes Blatt in Helldunkel liekannt ist. ' I "!" f( , rinteressanten nml ehr seltenen Holzschnitt -allen wir erst vor '.""jj ( ,Zeit, und da er nn chrieben ist, so bezeichnen wir '"'' ,1

Haaptgnippe. Der Heiland hat cm Kind auf dein linken Aniu' j, ^-treiki die rechte Hand segnend über ein neu h'ind aus- '." ' j

wird von der Motter gehalten, und andere Frauen mit Kindern ,r . n 4 e isich an. Die \|>o toi grupjpiren ich hinter und zu den Seite" „Heilandes, gr.fol. Dieses Ulatl ist meisterhaft in Helldunkel beb»"'^scheint ahei doch l dun 1507 oder I50H erfolgten |,M . ( ,j n .

ehrwürdigen Meistci Krafft entstanden zu seyn. Nicht nn»■ ,, "'"',-.„-nilieh liegt ein, alte Zeichnung deiselben zu Grunde, welche von ^i aus der Schule des alteren ( 'rauaih aul llolz Übertrag« 0 ' ,

moderniairl wurde. Der Holzschnitt kann daher nicht*"Krafl herrühren. Ei i-t ohne Namen und Zeichen. Jjr

Dan naeh dem Tode des Meisters Krafft Originalzeichnu"* 1 /" ,,selben zum Holzschnitt« henutzl wurden, icheint folgendes ™"