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1 (1858) A - CF
Entstehung
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340
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340 AI. Nr. 719-721.

719. Unbekannter Kupferstecher, welcher vielleicht so alt ist, als-T—r der vorhergehende Künstler, aber kaum Eine Person mit demselben.rr\ Das g eg e b e n e Zeichen findet man auf einen sein- fein gestochenen

I ' Blftttchen in Bedei, welches den beim Kreuze stehenden Heilandmit erhobenen Armen vorstellt Wir wissen bisher um- von einem ehyeigen Exemplare, welches in der k.k. Arn brns er Sammlung aufbewahrtwird. Es ist im Deckel eines Oebetbnches eingeklebt, welches ehedemdrni Kaiser Ferdinand l geborte. Letaterer wurde 1808 geboren, undsomit konnte das Gebetbuch im ersten Viertel des K>. Jahrhunderts li«schrieben worden sevn. Dasa auch der Kupferstecher in dieser ZeBgelebt habe, beweiset die bildliche Vorstellung, welche einem Blattsoder einer Zeichnung des Albrecbt Durer entnommen ist. • Das Fac-simiio des Zeichens verdanken wir dem Bern E. Harzen. Vgl. asis»B. von Backen, die i l iii l iia a ei f l an mil iing ll. s. 2H.

720. Augustin Jorisz von Delft, oder ein unbekannter nieder-

Hündischer Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte MiIt. Jahrhunderts lebte. Wir kennen ein Blatt mit diesem Mono*Krumme, welches nach einer Zeichnung des Lukas van Leydengestochen au sevn scheint, und vier Ochsen auf der Weide vorstelltRechts steht der Hirt nach links gewendet, halt in der rechten H:""'

einen dünnen Stink, und in der linken einen Bäumest Links ini\" r 'gründe sielit man einen der Oeli-eli im l'rotil , und hinter diesem Wein zweiter nur den llintertlieil. da er graset Hechts hinter dem Hirt''"ist, ein dritter Ochs vom Hucken gesehen, und links etwas ferne liefvierte mit dem Kopte mieli dem Hintergrunde. Im Mittelgrunde stein'"einige Baume ohne Blatter, welche Ins an den oberen Plattenrand rei c ***Durch die Häuine sie lit man auf Felsen, und ganz in der lerne breite»sieh die Häuser eines Dorfs! US. Diese Vorstellung erscheint in eun-' 1 "

Runde von i j '/.. h U Darch

l»er Maler AufUSttn Joris/ voll hellt , welcher 1552 im 27. J» 11

starb, wird auch unter die Kupferstecher gezahlt, und das Monogran»

mochte in so lerne auf ihn passen, als man ihm auch Illiitter mit •Initialen AI ziischreiht . worüber an betreffender Stelle berichtet »'

721. Unbekannter Künstler, dessen Kupferstiche zu den s, '"^|' r) ■■ i heiten geboren. I >i<- Kunde vom Blatte No. 2 verdanken

/\ dem Hrn. Direktor l'assavant, welcher es im Museum zu •' .,1 1 V vorfand. Ef erkennt darin einen italienischen Meister u" 1 'Mitte de. I(i Jahrhunderts, und tritt dadurch den Verfassern otalog Delpec (Paris IH4.">) entgegen, welche (Delande und .1. "'" , r rder dritten Abtheilung No 144 dasselbe Blatt, so wie das erste ""

den Stichen des Alaert ( la.i aufzählen. Ausserdem landen wir'

B l a tter nicht beschrieben. .

1) Die Gehurt < lii i -li Maria kniet links in der Ruine eines **L|

vor dem auf dem Boden liegenden Kinde, und rechts sieht mAn . {Lielmit zwei Engeln auf den Knieen. In der Mitte oben halten zwei • feine Üandrolle ohne Schrift. Inten gegen die Mitte zu. nebenlackel hI das Zeichen. II. 7 /,. fi U Hr. fi /,. 7 L. M

2) Eine sitzende Dame im langen Gewände mit Schleier. »■" ^tück. s,;,. wen det sich gegen rechts, wo ihr ein Page "" v»se

Mütze in der Hand eine Schale reicht, in welche sie ans ei"''*.^ jinAn ihrem Gewände laufen drei Mause, und eine virrt 1 '^ jnVorgrunde, wo eine Traube und zwei Hirnen liegen Inten rt* ^ ( ,der Kckc ist das /eichen des Künstlers Im (atalog Delpec Wir"Figur ah Abundantia genommen. H. 8 Z. 8 L. Hr. 6 Z. 3 Lc-