302 AG. Nr. 608-610.
608. A. Guillet soll nnch Itrulliot T. Nn. 412 der Träger 'IZeichen heiisen. Hau ündet et inf Gemälden, welche einenfranzösischen Meister de« vorigen Jahrhunderts verrathen. Uebereinen Künstler dieses Namens lind eher keine Nachrichten ™r-
I liitinlen. ItMfrMftSuT, dl!« JngOOf 1770 nach (luillet das liilil-
niMs des Benogi tot Chevreu«« gestochen habe. Wir kennen indessennur einen 7.F. (inilli't. nach denen Zeichnung Jogöof dai Bildnisi desBenogi tob La lochen bat,
609. Joseph Anton von Gegenbauer. Historienmaler, wurde Inno*T) zu Wangen in Württemberg geboren, Bi machte •-einen Cur-\Aj ras in München antet 1'. v. Langer, gelangte aber spater in
JtJ , hatten durch das Stadion 4er Werke einer klaiiiichen Zeit
^-)Qj*-^ 10 einer Micken Stufe von Vollkommenheit, daM er u;ii h we-
ajgw Jahrea Mben den vorzttglicbiten Meistern seines Faches genannl
wurde. Wir haben im Kftnitler LcOnoOfl V. S. (12 inelirere Werke Hatdu Zeit M>r 1811 aufgezählt, woranter die Fresken aus der MytheMm Anmr und l'-ulie iiut dem LandhanM Roeenstein bei Stuttgart
seinen Ruf in weitem Krei-e -u horten. An die-,e Werke reihen sichaber auch noch viele :nuli'ii' hi-tnri-ehi» Bilder und Portrait!. low»!
Zeichnungen und Cartoni zu Glasmalereien. Bin treffliches Aquarell*lulil im Alluim des König« von Wflrtemberg, des Grafen Eberhard hnBari Pilgerfahrt nach Jemaalea 1466, hat P. Herwegen 1842 für de*würtembcrgiichen Kunttverein litbographirt. Aul früheren flemaldenund Zeichnungen bediente sieb Gegenbauer hantig eine, Monngranuaii;iut loderen Werken stellt dagegen der Name des Künstlers. Zu seine«neueren und vorzüglichsten Werken gehört die Schlacht hei Dofhugidie Plackt des Cirnlen Kbcrhardt des Greisen uns dem Wildbad, '""'die Zentorng ronBerneck, Diese Bilder lind In der illustrirten Zeit*im« 1644 Ho. 141 in bloli geschnitten. Das anfwiendste Werk ni»' r 'welches dem Künstler für alle Jahrhunderte verdienten Rul sichert)lind die Fretken an« der Geschichte von Würtemberi* im k Residenz-schlösse in Stuttgart, welche aach mehrjähriger Arbeit 1854 vollewWwurden. Im deutschen Kunstblatt 1864 Wo 44 ^iml sie ausführlich '"''ichrieben und gewttrdigel A \ (icgcnhnucr ist seit Jahren l'naa 4er k. Akademie in Stuttgart und Hofmaler de« König« von ^ v ".'"temberg, welcher ihn dureb die Verleihung des Orden« der Kren* ■den Ade], -tMiid erhob.
610. Andreas Golden. Calligrapk von Nürnberg, bediente «icn (,<, j"—. ^-vyAvw Monogramms mit dem Beisätze f«c. /ur HczeichnO'
•/vi *»/v «einer Schönschriften mit Zügen und Arabesken Sie s "meistens auf PeTgaaeot aalgeführt, und in einfachen [Tmrissnn '"'' ,1V "delt [Jeberdieei Bndel man aach Costftmnguren von leiner Hand. *^genannte Zeichen steht aacb inf einer inKnpfer gestochenen \l>l't'' .f,
mnten „Gulden Hernes" in Nürnberg, Müller nennt :l '"' r .seinem V'erxeichniiM von Nürnbergischen Kupferstichen und «*'«chnitten, 8. 84, den Kapferstecher Gabler als Verfertiger des Bk»*e»»worunter Amliros Gabler zu verstehen w.ire. |»as genannte N ,a 'J?„
bort in die Volhaawn'iehi Ausgabe der Wirke Banarart's von ''' iSl , r
1775. und kann demn.ieli nicht von Aiulreas dulden herrühren, da ''"
\ f.uiden ron 1604 1661 Idbtt. .
«weite Zeil hen mit dem "und «teif Bestochenen l'.ildniin Nürnberg starb E iil nicht erwiesen, d«herrühre,
Worte ffrii findet man auf einem ^
dl \ndieas Znnderer, welcher
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