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Adler trägt, kl. qu. fol. — Im Künstler-Lexicon haben wir etliche Li-thographien dinses Dilettanten verzeichnet, und unter TEA kommenwir auf ihn zurück, da sich auch Blätter finden, auf welchen das Zei-chen verkehrt ist. S. auch No. 507.
506. Antonio Tempesta, Maler und lladirer von Florenz, fandTTT -TTTP • °' )cn ,lnter dem Monogramme AE No. 475 eine Stelle,/"■ ^y ■**■ und wir bemerken daher nur, dass sich die gegebenenZeichen mit geringen Abweichungen auf mehreren Blättern finden, wie■»f jenen der Apostelfolge B. 330-343, der Folge der geschichtlichenDarstellungen am dem alten Testamente B 235—259, u. s. w.
Tempesta bediente sich aber auch noch anderer Namenszeichen.Nur der geringere Theil seiner vielen Blätter ist mit dem Namen ver-sehen, häufiig in Abkürzung ..tempesf', fein radirt.
507. Aegid Touchemolin, über welchen wir oben No. 505 gehan-ip _ - f i/lugn # delt haben, bezeichnet in der gegebenen
-at. X. pet. **■ f ' Weise ein grosses Blatt in Kreidemanier mit
der Unterschrift: Denkmahl welches bei/ Abach ist errichtet worden aufoefehl S. K. Durchlaucht von Pfalz-Bayern tll)\. Den Vorgrund nimmtder durch liuderscbiffe belebte Donaustrom ein, und die neue gemauerte"trasse führt dem Fluss entlang an einer hohen, mit Nadelholz be-setzten Felswand hin. An dieser Wand ist eine Tafel mit lateinischerInschrift, welche besagt, dass Carl Theodor von Bayern eine Gefahrdrohende Felsenwand sprengen, und die neue Strasse nach Abach führenhess. Zwei colossalc Löwen ruhen auf Quadern, drei Männer, ein«eiter, ein Lastträger und ein einspänniges Fuhrwerk beleben die Strasse.H - 16 Z. 5 L. Br. 20 Z. 11 L.
508. Antonio Tempesta, der Träger dieser Zeichen, fand bereitsT^ "-p -p » i^ J, W wiederholten Malen eine Stelle, wie No. 475 und*»- --d .r ../VIj'i 506, da er seine radirten und gestochenen Blätter
/^C T7 "T • p-p auf verschiedene Weise bezeichnete. Die beiden*■ *-* " '/-X'-fc* - ersten Monogrammen kommen auf vielen BlätternY°r, doch mit einigen Modifikationen, welche aber nur darin bestehen,dass die Zeichen grosser oder kleiner sind, oder schief stehen. Dieolätter aufzuzählen würde zu weit führen, und überdicss hat Bartsch£• S r - XVII. ]). 127, ein reiches Vcrzeichniss gegeben, welches wir im"ttnstler-Lexicon noch mit Zusätzen vermehrt nahen.
. Hier erwähnen wir nur eines bisher nicht beschriebenen seltenenyriRinalformschnittes, welcher mit dem ersten Zeichen versehen ist.Rieses Blatt stellt sieben Mönche vor, welche auf das Gespräch eines;r to . n , lang-bärtigen Eremiten horchen. Dieser sitzt rechts auf dem'Heine mit einem langen Stocke im Arme. Die Gruppe löst sich von^iner mit hohen Bäumen besetzten Felsenwand ab, und das Terrain ist
benf a i] s (eisig. Links unten an einer Steinplatte ist das Zeichen.
ci de m bekannten Streite über die Eigenhändigkeit von Malerform-•chnitten werden wohl Stimmen dagegen sich erheben, allein die Artlf.. "eise der Behandlung mit dem Schneidmesser, und dann der bei-«eiügte Buchstabe F (Fecit) lassen nur den Tempesta selbst als Form-sc "neider gelten. IT. 7 Z. 6 L. Br. 4 Z. 6 L.
Flüchtiger gezeichnet, und nur einradirt findet man diese Buch-' aben auch auf einem Bartsch unbekannten geätzten Blatte, welchesq? 1 «lick in eine Strasse Korns führt, wo der unter Sixtus V errichtete
frcliäk eingesegnet wird. Auf dem Baicnn der Kirche S. Giovanni in
atcrano steht: Itencdictio pontificia Lateranensis Romae. Links oben
d u einem Zettel ist die Dedication des Nicolo van Aelst an den Car-
na l Alessandro Peretti, und rechts unten in der Ecke steht das Zeichen.
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