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A Würzburg geb«Fache hatte,besuchte er sjFrankreich viel
252 AE. Nr. 476 — 477.
Malerei einen rühmlichen Namen machten. Der grösste Reiehthumseiner Erfindungen liegt aber in einer Masse von radirten BIMtern vor.Bartseh P. er. XVII. p. 127 ff. beschreibt deren 1460. Im Künstler-Lexicon findet sicli ebenfalls das Verzeichnis* derselben, aber mit Zu-sätzen zu Bartsch und einem Anhange von 88 Undirungon, welche dergenannte Schriftsteller nicht aufzählt. Wir gehen daher hier nichtweiter ein, da es genügt, das Zeichen zu kennen. Die Blätter mitdemselben sind In dem erwähnten Verzeichnisse beschrieben. A. Tem-pesta erreichte ein hohes Alter. Kr Starb 16,'!0.
476. Heinrich Ambros Eckert, Schlachefimaler, wurde 1807 zuWüraburg gehören, wo er schon als Knabe Neigung zu seinem
Auf der Akademie in München herangehildet,später Paris, und fand auf weitereu Reisen invielfachen Stoff zu Aquarell- und Oelbüdern. ImJahre 1834 unternahm er in München ein grössere» Werk, welches in.colorirten Lithographien die Abbildung des deutschen liundoshccres zumGegenstände hat. In Folge dieses Unternehmens reiste Eckert 1836nach St. Petersburg, wo ihn der Kaiser gnädig aufnahm. Ein grossesGemälde für denselben, die Revue auf dem Marsfelde hei München 1840,blieb unvollendet. Der Künstler starb in demselben Jahre.
Eckert war ein sehr gewandter und produktiver Künstler. Er skiz-zirte mit grosser Leichtigkeit nach der Natur, und brachte Leben inseine Gemälde, welche auch durch die Färbung anziehend sind. Aufeinigen seiner Genre- und Schlachtbilder steht obiges Zeichen, aufanderen ein aus HAK gebildetes Monogramm.
477. Unbekannter deutscher Meister, wenn nicht Arnold von
Essen. Einen um 1520 le-benden Maler dieses Namens'kennen wir aus einer altenhandschriftlichen Quelle, under soll sich der beiden erstenBuchstaben zur Bezeichnungseiner Werke bedient haben.Für die diplomatische Genauigkeit derselben stehen wir aber nicht ein,da uns weder ein Gemälde, noch eine Zeichnung mit ähnlichen Buch-stallen vorgekommen ist. Die Kunstgeschichte kannte bisher auch keinenArnold von Essen, er könnte aber mit Hans Lndenspeldcr in Verwandt-schaft stehen, da dieser sich ebenfalls von Essen nennt. Merlo (Diealtkölnischen Maler S. 175) gibt urkundliche Nachricht über einen Ma-ler Johann van Füssen, welcher 1561 in Cöln ein Haus kaufte. Darausgeht wenigstens hervor, dass sich Künstler von Essen schrieben. Dochwagen wir es immerhin nicht, den Arnold von Essen zum Trägerdes zweiten Zeichens zu machen. Dieses befindet sich nach Brulliot ILNo. 2800 auf einem alten Gemälde in der Weise des Albert Dürer inder herzoglichen Gnllorio zu Weimar, welches ebensowohl von einemunbekannten alten sächsischen Meister, als von einem Arnold von Essenherrühren kann, da für letzteren die Initialen AE keinen sicherenAnhaltspunkt geben. G. v. Quandt (Hinweisung auf Kunstwerke ausder Vorzeit &e. S. 47) bemerkte das dritte Zeichen auf Randzeichnungeneines Antiphonarium in der Bibliothek zu Zittau. Sie enthalten Thiere,Figuren und Masken in Laubwerk und Blumen verschlungen. AufFol. 53 stellte sich der Maler selbst in Arabesken dar, wie er einblaues Schild mit dem gegebenen dritten Zeichen hält. An den Ma-lereien des Antirihonariums hatten aber zwei Künstler Thcil.
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