222 AD. Nr. 373 — 378.
373. Johann Adam Delsenbach widmete auf solche Weise dasttj Bihlniss des Dr. M. Luther, mit der Unterschrift: I). MARTINUS■™ LUTJ1KHUS. a l.uca Cranachio pictus A. iü2(>. Unten feclits in
der Ecke ist das Zeichen, und eben links stellt: IV. Tlieil pag. 198.
H..6.Z. 2 L. Hr. 4 Z. 9 L.
374. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte_/J)*** ll( ' s tH ' •'•''hrhundo.rts la I ':>ris lebte. Brulliot I. No. 246
Sofa ttägl zwei liliitter nach J. Vernct mit diesem Zeichen an :'Tr'- Le Calme, und La Tempfete. Unter diesem Titel hat .1. Ba-leehoii BWej berühmte Landschaften gestochen, welche wir im Künsllor-Doxicon XX. S. 134 beschrieben haben. Die Blätter mit obigem Mono-gramme sind wahrscheinlich Oopien.
375. Unbekannter Meister, welch« mit dem vorhergehenden*-\ Künstler nicht zu verwechseln ist. Nach Brulliot I. No. 246 findet
■"^ man dieses Zeichen auf Stichen des P. Schenk, und man will eseinem unbekannten A. Dennaud zuschreiben. Wir können diese An-gabc nicht bestätigen.
Ein ähnliches Zeichen steht nach Brulliot auch auf dein Bildnissedes Marschall Francoil de Bassompiere, welches P. Daret gestochenhat. F.s gehört wahrscheinlich zu dessen Tableaux historiques ou sontgravecs les illustres l'ran<;ais —. Paris 1652-56, gr. 4. Der Zeichneroder Maler dieses Bildnisses ist älter als derjenige Meister, nach wel-chem P. Schenk gestochen hat.
376. Unbekannter Maler, welcher um 1750 in Paris thätig war.« j. x\ Er copirte mehrere Bildnisse berühmter Männer des
SU.I\n*.,JV iß. und 17. Jahrhunderts, welche für die im Jahre 1755bei J. Odieuvrc erschienene Europe illustre etc. von Fiquct, Tardieulils, M. Aubert, 1!,. (laillard , L, (iaultier, J, G. AVille u. A. gestochenwurden. Dreux du Radier lieforte den Text zu diesem Werke, gibtaber nicht die geringste Andeutung über die Zeichner.
377. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hallte__ An 1 ' 1 '* ^ 7 ' 'Jahrhunderts in Cöln lebte. Wir kennen folgende
-l$.,J\lJ Blätter von seiner Hand:
1) Maria mit. (lein Jesuskinde auf dem Sehoosse unter einem Ba.tunesitzend, wie sie ihm einen Apfel reicht. Im Grunde ist gebirgige Land-schaft mit einigen Dörfchen. Tinten rechts das erste Zeichen, undtiefer liest man : Salue parue puer, salue vinjunrula maier etc. Coloniacformulis Pelri Ouorardl. II. 3 Z. 1 L. Mr. 2 Z. 2 L.
2) Das Titelblatt zu : Vita et Martyrium S. Vrsulae et Sociarum ufl-deeim millium Auetore tlcrmano Crombach S. ./. Coloniae Agrippinae —10W. fol. St. Ursula schwebt mit ihrer hl. Sehaar über drei Thürmcn,und unten befeuchtet ein Springquell Blumenbeete. Unten gegen linksam Rande das zweite Zeichen.
378. August Dutillois, und ein uns unbekannter deutscher7j?*) JTV /r\ Komisch n e i d e r. Die gegebenen Zeichen findet man an!
Ai mT modernen Holzschnitten. Die drei ersten gehören dem AugustJ^,25) Dutillois in Paris an. Er schnitt verschiedene Vignette»nach Zeichnungen von A. Johannot, ,T. David, Raffet u. A. AndereBlätter findet man in der illustrirten Atisgabe der Histoirc de Gil Blas.Paris, Paulin 1836. In der neuesten Zeit kamen uns keine Blattei'mehr von ihm zu Gesicht.
Die Monogrammen der zweiten Reihe gehören einem deutschet 1Formschneider an. Mau findet sie auf Blättern im komisehen Volks-