AB. Nr. 181-183. 79
*»a Sheepshanks' Sammlung mittlerweile mit jener des brittischen Mu-seum rereiniget wurde.
Das erste der obigen Zeichen steht auf dem Blatte mit, der Knie.Das ähnliche Monogramm, mit dem Beisätze fec., steht auch auf einemJOD Weisel (Nb. 7) erwähnten Blatte, welches einen langhaarigen Kotten-uind, liegend mich rechts, vorstellt. H. 2 Z. 10 L. Br. 3 Z. 8 L.Das Monogramm findet, man auch auf einem Blatte mit zwei Vorstell-ungen, \V. 6. Die eine Hälfte zeigt eine Schopfente, welche zumWasser lauft, die andere einen stehenden Bock nach rechts. JedeDarstellung hat recht« unten das Monogramm. Breite der Platte 5 Z. 8 L.B- t Z. '/j L. Aul anderen Blättern steht der Name des Meister,-.,tlieils mit den verschlungenen Buchstaben AVH, wie oben gegeben.«U Blatt dieser Art (W. 5.) zeigt einen stehenden Ochsen in Profil,u »d lieben dem Zaune einen liegenden, <|ii. 4. Weigel hält dieses Blatt'ttr ein Unicum. Zu den eminenten Seltenheiten dieser Art geborentJWfl die beiden anderen von Weigel erwähnten Blattei', und ein wei-teres, welches ein am Kusse einer blätterlosen Weide ruhendes SchaafVorstellt. In dem durch eine Palisade und einen Zaun geschlossenen«runde erheben sich Bäume, und links unten steht: A. v. Boresom.'•• 4 Z. 4 D. Br. 2 Z. (i L., W. 8. Das neunte, von Weigel erwähnteBlatt ist das bedeutendste des Meisters, soll aber ebenfalls ein Unicumse yn, so dass es sich erklärt, warum Bartsch nur vier Blätter zur Be-schreibung vorfand. Dieses Blatt gibt die Ansicht eines f'lusses mitJunten. Hechts unten steht: A. v. Boresom fe., sehr fein geschnitten.H - 4 Z. 1 L. Br. 5 Z. 4 L.
Die fünf Bartsch unbekannten Blätter sind auch in 1!,. Weigel'sKunstkatalog No. 11,607 beschrieben. Die grosse Seltenheit, derselben,st um so mehr zu bedauern, da, sie weit bedeutender sind, als jeney ori Bartsch beschriebenen Radirangen. Die Zeichnung ist besser, undbesonders schön und geistreich die Nndekirbeit.
181. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach Christ (Monogram-men - Erklärung S. .'105) um 1575 in Leipzig arbeitete. Dergenannte Schriftsteller nennt aber kein Blatt, mit diesemZeichen, und wir möchten auch fast, glauben, dass seine Co-llie nicht getreu ist. In diesem Falle handelt es sich um
Was Monogramm eines um 157!) lebenden Kupferstechers, welcher sich
e mes aus TVII gebildeten Zeichens lieiliente.
.182. Aart de Beer? Nach einer gefälligen Mittheilung findet mauA •' 'T} diese Initialen auf einer allen Zeichnung, «reiche mit der^//T" f\ Feder umrissen und in Bister aiisgetuscht, die Dornen-' \ JLs krönung vorstellt, und für ein Olasgemälde bestimmt ge-*esen zu soyn scheint. Von etwas späterer Hand ist die .lahrzahl 1529)ei gesetzt, und auch die Dnrstollungsweise spricht für diese Zeit. Für^ e u Zeichner hüll man den Aart de Beer. Dieter Künstler Gertigte'''kiuintlich viele Zeichnungen für (llasmaler, und hatte selbst als MalerUuf - Er starb 1542 in Antwerpen.
183. Unbekannter Meister, wenn nicht Aart de Beer. Dieses
^i ., ^-^ Zeichen fanden wir auf einem (iemähle im Besitze
"W* - 1-s '' ls Öhüm .1. von Bacinetti zu Manchen. TCs stellt
Af\ r) ) Christus am Kreuze zwischen den Mördern dar, und
, t _ l im Vorgrunde des überhöhten Bildes sind mehren au-
W6 Figuren. Links stellt Maria, im tiefsten Schnierz von den Freunden
gegeben, und Magdalena, kniet im Vorgrnmle mit gefalteten Händen.
"Wmüber stehen verschiedene andere Figuren, ungefähr in Drittel
^eusgrösse, und sorgfältig auf Leinwand gemalt.
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