September <763. 25Z
^ Wallis an; 2) findet keine Einmüthigkeit statt, so nimmt sie das Angehörte -ick referenckum.
Unfalls wird Wallis in dieser Sache mit der Eidgenossenschaft sich inS Einvernehmen setzen; das an denzu erlassende Schreiben nimmt sie ack rekoiencknm; cS scheint ihr aber unumgänglich nothwendig,der französische Schwcizcrdienst auf eine oder die andere Weise ans gleichförmigen Fuß gesetzt werde."dei,,^ ^ Vorgang mehrerer anderen Stände Frankreich bereits zustimmend geantwortet, jedoch in
sehen^"^ ^ ^ französischen Diensten stehenden Eompagnieen nur so lange als avouierte an-
dei» ^ erforderlichen Recrutcn bewilligen werde, als solche „in vcrburgerten Händen" bleiben. Zu
n,j, ^^ttiertcn Schreiben an den Herzog stimmt cS nicht, wenn dasselbe nicht so modificicrt wird, daß eSa»S Kreits gegebenen Erklärungen übereinstimmt. — Bei dieser Divergenz der Instructionen wird eine^ e» Nebengesandten bestehende Commission gewählt, welche einen Entwurf zu einem Schreiben an denvon Chotscul vorlegen soll. Diesen Entwurf genehmigen Zürich, Bern, Uri, Schwyz, Unterwalden,Claras, Schaffhausen, Appenzell und Stadt St. Gallen; Zürich wird ersucht, dieses Schreiben in dem^allc" ^ eonscntierendcn Stände abgehen zu lassen. Luccrn, Basel, Freiburg, Solothurn, Abt von St.^reu ^ versagen ihre Genchmiglmg, weil in dem Schreiben Ausdrücke vorhanden seien, welche mit'hre ^ ^ abgegebenen Antworten nicht zusammenstimmen. Die Gesandtschast von Wallis bezieht sich aufschch In diesem Schreiben wird die Ansicht ausgesprochen, daß cS das Beste wäre, wenn die
Truppen bei der bisherigen Dicnstcinrichtung verblieben. Da aber solches nur den Regimenternh°rd ^ ^"^n "nd Lochmann gestattet worden sei, so sei das für die Truppen, die bis dahin gleich gehalten"'öchk' ^ nachtheilig und führe Unordnung und Unwillen herbei. Daher wird gewünscht, der Herzogblcbelstande abhelfen, und von Seite der Eidgenossenschaft wird die Bereitwilligkeit zu einerDiciM" ^ ^ Differenzeil gezeigt; unterdessen aber möchte der Herzog die Ausführung dieser vorgeschlagenen'"chrcrcu^",^ ^^"bcn. 8 2. v. GlaruS berichtet, daß in Folge eines falschen Gerüchtes, cS grassiere inEchtheit ^^"ben eine Seuche unter dem Hornvieh und den Pferden, der bevorstehende Lauisermarkt sehr be-^esc/k!^! '^rden könnte. ES wird daher Uri ersucht, den Sanitätörath zu LauiS von der Unbegründetheitzu ^ Kmntniß zu setzeil und ihn zu beauftragen, dem SanitätSrath zu Mailand davon Nachricht
jerisch^ ^ ^ Nachdem durch die Vermittlung des Königs von Frankreich die Anlicgenhcit der schwci-des ^ ^^escrritter eineil für dieselben enMinschten Ausgang genommen und das Kröv« conkrmalorium^v»j ^ erfolgt ist, wird cö für passend erachtet, ein Dankschreiben im Namen sämmtlicher Stände an denerlassen, z 4.
Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangelegcnheitcn:
Landgrasschaft Thurgau.
Art. 775. Münzwesen.
Konferenz voll Zürich und Bern mit dem französischen Ambassador.
Solotsiur«, 4. vis 8. Aevruar 17K4.
lStaat»archt« üjiirtch.l
^"rich. Heinrich Eschcr, Statthalter; Hans Konrad Heidegger, Seckclmeistcr. Bern. Abraham' Vcnner; Friedrich von Mülinen, Veniler.