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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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September 1763.

mehr abweichen und nur zu solchen Mitteln Hand bieten, welche mit jener Antwort verträglich sind. Uri>^das zu Fraucnfcld projectiertc Schreiben abgeschickt wissen; Anderes muß eS «6 »ekoi-knäum nehmen.wünscht, daß man auf die Beibehaltung der alten Kapitulation hinarbeiten und in diesem Sinne Verhaklungen anknüpfen möchte. Will man ein Schreiben au den Herzog von Choiscul richten, so nimmt die ^sandtschaft dasselbe sc! rekerenäum und ist der Ansicht, daß ein solches um so wirksamer sein werde,auch diejenigen Orte, welche ihre Erklärungen bereits gegeben haben, sich anschließen. Obwalden sie^der vom Marquis d'EntraigucS eingeschickten Deklaration und Limitation eine Bcnachtheiligung der St^und einen Anlaß zu Verwirrung im königlichen Dienst und in den Ständen, will daher beim Bündnisse- ^der alten Uebung, Freiheit und bei den alten Rechten verbleiben. Die Gesandtschaft ist instruiert, sichschließen, wenn durch eine Deputation oder auf schriftlichem Wege beim Könige oder beim Ambassador ct>vzum Vortheil der Hauptleute ausgewirkt werden könne, „das Beschwerliche aber muß sie ack rvkeron^„nehmen." UebrigenS hätte Obwalden erwartet, daß der König in Berücksichtigung des Bündnisses diederung nicht einseitig, sondern durch Bevollmächtigte beider Stände nach alter Uebung vorgenommenNidwalden wünscht beim Alten zu verbleiben, und daß man dahin trachten sollte, daß die Erecutio"neuen Einrichtung suspendiert bleibe, bis man mit dem Ambassador daö „Eigentliche" verhandelt habe. ^will auch beim alteu System bleiben und das zu Fraucnfcld projectiertc Schreiben mit den nöthigcnderungen an den König abgeschickt wissen, wobei ihm die Einmüthigkeit von großem Werth wäre. Die be ^Gesandtschaften von GlaruS sprechen sich dafür aus, daß man sich frcimüthig gegenüber dem Herzog ^Choiseul über die Beschwerden aussprechen solle. Basel hat bereits seine Antwort an Frankreich abg^und, wie es glaubt, „nichts Verfängliches verfügt"; cS stimmt daher weder zur Abgabe des zu FraU<^projektierten Schreibens, noch eines andern. Werden aber andere Vorschläge gemacht, die mit seinergegebenen Antwort compatibel sind, so will es sich denselben anschließen. Freiburg erklärt, daß cS, ^Fraucnfcld kein gemeinsamer Entschluß zu Stande gekommen, an den Herzog von Choiseul eineA"t"^abgeschickt habe. Wenn hingegen die Stände auf ein Vorstellungsschreiben sich vereinigen könnten, d^ ^seinen abgegebenen Erklärungen vereinbar wäre (cS hält nämlich die neue Einrichtung für vortheilhast), ^ ^es sich anschließen. Achnlich Solothurn. Die Gesandtschaft ist auch noch instruiert, dahin zu trachte", " ,wenn künftig von fremden Mächten Gegenstände der Berathung vorkommen, welche die ganze Eidgenosse«" ^interessieren, dieselben, wie es von Alters her Gebrauch gewesen sei, gemeinschaftlich und nicht von jevc«" ^besonders berathen werden sollen. Schaphausen, obgleich bei dieser Sache wenig oder gar nicht intcr"^will einem Schreiben an den König oder an den Herzog beitreten, wünscht vor Allem Einmüthigkc", ,welcher daö Glück der Stände beruhe. Appenzell Jnncrrhoden stimmt für ein neu zu erlassendesden an den Herzog; AußerrhodcnS Gesandtschaft ist instruiert, für ein VorstellungSschrcibcn zu sii"" ^daß es bei der alten Kapitulation und Ordonnanz verbleibe^das neue vorgeschlagene Schreiben nim>"trekorenclum. Die Gesandtschaft des Abts von St. Gallen erklärt, daß der Fürst, wie mehrere""^Stände, bereits dem französischen Hofe geantwortet habe. Im Uebrigcn wie Frciburg. Stadt St.willigt in die Absendung des zu Fraucnfcld projectierten Schreibens ein, wünscht, wie Solothurn, nicht ci""von den einzelnen Ständen vorgenommene Unterhandlungen mit auswärtigen Mächten über Gege""' ^welche die gesammte Eidgenossenschaft angehen. Zu dem Schreiben an den Herzog von ChoiseulGesandtschaft auch Hand bieten. Die Gesandtschaft der Republik Wallis, in der Hoffnung ^unter den Ständen Einmüthigkeit anzutreffen, hat folgende Instruction: 1) Sind die Stände ein«"»^'