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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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April und Mai 17t5. 81

m allem zu concurricrcn, was der Katholicität nützlich und ersprießlich sei. Darauf wird das Projcct dcSundnipes Ambassador vollständig vorgelegt, von den Gesandten nochmals artikclweisc bcrathcu; einige Abäu-Zungen werden gewünscht, und nachdem dieselbe» vom Ambassador genehmigt worden, „wird der Bundestraetatu> >une Vollständigkeit gebracht/^ 8 l, I». Die Gesandten empfehlen durch ein Memorial dem französischenu> 'assudor noch einmal die Angelegenheit der eidgenössischen Officiere insgemein und namentlich der Officiere desnuniNehr abgedankten pfpffcrischen Regiments und wünschen, daß sie für ihren Verlust auf den Billets ein-)udigt werde» möchten. 8 2. e. Die Angelegenheit der rückständigen Bezahlung an die in spanischen Dienstenumr dem amrhhnischen und manischen Regiment gestandenen Officiere, welche Schwyz und Appenzell znrSprache bringen, soll nicht vor den französischen Ambassador, sondern zuvor vor den spanischen Botschafter'chlracht werden. 83. «I. Die betreffenden Orte werden darauf aufmerkst«» gemacht, daß sie ihre hohen Officierelraiizösischcn Diensten zur Vollziehung der Reglemente anhalten und im Uebertretungvfalle in die gebührendeiiehen sollen. 8 K « . Da dem Papste die widrige Meinung, welche er von den katholischen Ortenu dun letzten Kriege empfangen, durch eitlen wahrhaften Gcgcnbcricht benommen worden und derselbe inKönig von Frankreich das Interesse der katholischen Orte mit väterlicher Affcction anenlpfohlen. ' 'Ulrd ihn, in eine». Schreibe!: zu danken und in demselben auch der Ofsicien des Conte de Passioncizu gedenken beschlossen. Der väterlichen Freigebigkeit werden auch in diesem Schreiben die durch den^U'g erschöpfte: Kassen empföhlen. 8 5. ll Dieses Dankschreiben soll durch den Agenten Giuliani demMite zugestellt werden. Freiburg stimmt nicht dazu, da cS bis dahin Giuliani nicht für einen Agenten ange-uie» habe. Dieser lind der Cardinal Spada, Protcctor der katholischen Eidgenossenschaft, sollen bei demhili'^ Gurken, daß die katholischen Orte mit Geld und Getreide unterstützt werden; jedoch soll der Jn-u r dieses Schreibens geheim bleiben. 8 6. K. In Betreff der jährlichen Pension an den Agenten Giuliani^ choi» im Betrag von > 20 Louisd'or macht sich die Meinung geltend, daß jedes Ort an dieselbe gleichviel^ rugui möge; jedoch wird, da einige Gesandtschaften ohne Instruction sind, die Sache ml i vtoronckum genommen;^ ^uischluß soll Lucern überschrieben werden. 8 7. I». Dem Conte de Passionci wird durch einenMchuß uu Dankcompliment für seine vielen angewandten Ofsicien zu erstatten beschlossen. Passionci nimmtMelde nicht ^ ha er keinen öffentlichen Charactcr habe, null aber die ihm zugedachte Ehre dem Papste an-^uhmui, als Härte er sie empfangen. 8 8. i. Die Gesandten wollen dem französischen Ambassador für die vonMui Vater den katholischen Orten geleisteten Dienste eine Dankvisitc abstatten. Du Luc lehnt die EhreMUden ub. 8 9. It. Der Anzug Lucerrw, ob man nicht wegen Eröffnung des freien Commcrciums an VenedigMd Mailand schreiben wolle, wird lediglich in den Abschied zu setzen beschlossen, in der Hoffnung, daß dieselbenvon selbst dazu verstehen werden. 8 ll). t. Nachdem daS Bundesinstrument in Duplo ausgefertigt worden,Pebe» sich ^ G^„t>ien dcir 9. Äiai Alorgens 8 Uhr zum französischen Ambassador. Der BundeStraclatU'ird verlesen, von dem Ambassador und den Gesandten unterschrieben und mit dem Pcttschaft eines jeden bckräf-Pzet. 8kl. »»,. Versammlung stellt der Ambassador den Gesandten den verlangten^) Revcrsbrief zu,

"durch welchen der König neben andern zu Gutem der katholischen lobl. Ständen gereichenden Versprechungen

von den katholischen Orten haben. Er habe auch in seiner Instruction nach Wien die Restabiliernng der katholischen Orteund des Ahls Gallen. Endlich verlangt der Ambassador einen Termin von einigen Monaten, innerhalb dessen der

König erklären werde, welche Potentaten er seinerseits in dieser Allianz auszuschließen und welche er einzuschließen für gutfinden werde.

) Nach dem geheimen Protokolle äußert sich du Luc dahin, daß die Gesandten den bewußten Revcrsalbricf nicht schriftlichhätten verlangen, sondern sich mit seiner königlichen Zusage begnügen sollen.

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