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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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November 1714.

bleiben sowohl in Beziehung des Schultheißenrangs, als der Besetzung der Tribunalien, und von der herkömm-lichen Ausstandsform nicht abzuweichen. 8 6. K. Zürich wünscht baldige Berichtigung der Kriegsrechnungen;Bern hat dazu schon Einige committicrt und verspricht Beschleunigung. 8 7. I». Zürich wünscht eine noch-malige Beisteuer für den Bau der Kirche zu Neustadt-EbcrSwald in der Mark Brandenburg, für welche Basel,Schaffhausen, St. Gallen, Mühlhaufcn, Genf u. a. bereits Beitrage gegeben haben, welche aber noch nichthinreichen, und will noch 1l)0 Rthlr. geben. Bern nimmt es all lokereulliiin.

Man .sehe auch im Abschnitte HerrschastSangelegcnheiten:

Landgrafschast Thurgau.

Ärt. 684. Localis.

Rheinthal.

Art. 472. Personelles.

Grafschaft Baden.

Art. 177. Judikatur- und Competcnzconflicte. Art. 401. Locales. Art. 419. LocaleS.

Art. 4M. Locales.

Rappcrschwyl und dessen Hdse.

Art. b. und 6.

Abt-sanct.gallische Lande.

Art. 2. Organisation der Administration.

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Couferenz der V katholischen Orte.

Weggis, 20. November 1714.

lStaatSar»,» Lnc-rn.l

Gesandte: Luccrn. Beat Franz Balthasar, Landvogt, des innen, Raths; Franz Ludwig Pfyffer, Spend-herr, des innen, Raths. U r i. Joseph Anton Püntii,er von Braunberg, Landshauptmann und Landammann; KarlAlphonö Beßler von Wattingen, Alt-Landammann und Pannerherr. Schwpz. Sebastian Würner, Alt-Land-ammann. Obwalden. Johann Konrad von. Flüe, Alt-Landammann. Nidwaldcn. Beat Jakob Leu,Landau,mann. Zug. Beat Jacob.Zurlauben von Gestelenburg, Ritter, Landöhauptmann und Ammann;Gallus Letter, deö Raths.

Durch ein Ediet von, 3i>. Oetober war gemeine Eidgenossenschaft von Mailand wegen der an cinigenOrlen Deutschlands unter den Menschen grassierenden Seuche verbannt worden. Gegenwärtige Konferenzwurde von Luccrn zusammen berufen, um über Mittel zu berathen, wie dieses Ediet abgcthan oder gemildertwerdet, könnte. Nach abgelegten Curialien vereinigt n,gn sich dahin, dem Magistrate von Mailand von Seitender demselben zunächst gelegenen Orte schreibet, zu lassen, daß in, Hinblick auf frühere bei dergleichen Fällenz. B. 1585 ergriffene Maßregeln dieses Ediet befremde, zumal da in weit gefährlichem Zeiten nicht zu solchenErtremitäten geschritteil worden sei, demselben Kcnntniß von den hicrfeits getroffenen vorsorglichen Anstalten zugeben und aus eine freundliche Besprechung anzutragen; alles unter Ratisicationövorbchalt. 8 1- I» Lucernlegt ein kölligliches Schreiben aus Madrid, vom 22. Oetober vor, in welchem der König seine Hcirath mitder Prinzessin von Parma, Elisabeth Farncse, den katholischen Orten anzeigt; ferner die Proposition des spa-nischen Borschafters, Markgrafen Bcretti Landi, welche derselbe zu Händen aller mit Philipp V. verbündetenkatholischen Orte zu Luccrn bei offenen Rathöthürcn Tags zuvor vorgetragen hatte. Dieselbe soll de» gnädigen