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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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1008
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Juli 1610.

7«2.

Jahrrechmnlgs-Tagsazung der XIII Orte.

Waden. 1610, 26. Juli (Montag nach Jacobi.).

Staatsarchiv Lueer». Mg, Abschiede IV. Ii». — Staatsarchiv Zürich. Abschiedbd. tZ7, S, >89. — LandeSarchive Schwyz »»d Nidwald«».

Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Nahn, Bürgermeister; Hans Heinrich von Schönau, des Rath^'Bern. Hans Rudolf Sager, Schultheiß; Vinccnz Dachselhofer, Sekelmeister und des Raths. Lucer»'Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß; Hauptmann Wilhelm Balthasar, des Raths. U r i. Hans Peter von Rc^-Nitter, Statthalter; Erasmus „Zberg" (auch Aberg), des Raths. Schwyz. Jost Schilter, Landamnia»"'Hans Reding, Landeshauptmann und des Raths. Unterwalden. Niklans Leu, Landammann; Joh»'"'von Büren, Statthalter. Zug. Johann Trinkler; Johann Schmid, Sekelmeister, beide des Raths. Glar»^Michael Bäldi, Landammann; Hans Heinrich Schwartz, alt-Landammann; Melchior Marti, desBasel. Hans Ulrich Schultheiß; Wernhard Ringler, beide des Raths. Freiburg. Johann Wild, Sch»^heiß; Johann Python, des Raths und Sekelmeister. Solothurn. Petermann Sury, Schultheiß;Greder, des Raths. Schaff Hausen. Heinrich Schwartz, Bürgermeister; Hans Konrad Peyer, Sekelmeistr»und des Raths. Appenzell. Johann von Heimen, Ritter, Landammann, von Jnner-Rhodcn; Pa»^Gartenhäuser, Landammann, von Außer-Rhoden.

t». vi-, Johann Christian Schmidlin, kaiserlicher und österreichischer Rath, eröffnet nach Überreich»^eines Credenzschreibens von Statthalter, Regenten und Kammerräthen der vorderösterreichischen Lande: ^einiger Zeit habe die vorderösterreichische Negierung wegen etwas Ungelegeuheit im Elsaß an die XIIIsich gewendet, sie möchten nach Mitteln trachten und sich erklären, wie sie vermöge der Erbeinung dabei s>^verhalten wollen und wessen man sich zu ihnen zu verschen habe; die darauf gegebene Antwort habe befriedigda nun die Angelegenheiten im Elsaß von Tag zu Tag sich verschlimmern, habe er den Auftrag, um ErM"'nung von Deputirten anzusuchen, welche die österreichische Regierung im Fall der Roth als Vermittler berufen und gebrauchen könne, und zugleich die Eidgenossen zn erinnern, wie viel ihnen am Elsaß, ihremkästen und Weinkeller, gelegen sein müsse; sie sollen dagegen versichert sein, daß das Hans Österreich ^Erbeinung in allen Punkten stets treulich halten werde. Zürich, Bern, Lucsrn, Schwyz, Basel und Soloth»^werden nun als die Orte bezeichnet, welche auf Begehren geeignete Persönlichkeiten als Deputirte abordR"sollen. I». Jnstructionsgemäß machen die Gesandten Zürichs Anzug, wie der Mißbrauch einreiße, daßFürsten ihr Kriegsvolk durch die Eidgenossenschaft führen, ohne von allen betreffenden Orten die Zustin»»»^dazu erhalten zu haben, und solches auch durch die gemeinen Vogteien schiken, ohne alle regierendendarum begrüßt zu haben; aus diesem Mißbrauch werden aber mit der Zeit, außerdem, daß es gemeiner E'genossenschaft schimpflich sei, vielerlei Ungelegenheiten, sogar Gefahren erwachsen; Zürich halte für nöthig, bgemeinsam zu besprechen, wie man sich in Zukunft gegen dergleichen Durchzüge und Durchpaßbewilligu»^verhalten wolle. Dieweil in diesem Anzug angedeutet worden, daß die Gesandten von Appenzell A.-^l-der Stadt St. Gallen dießfalls etwas vorzubringen hätten, werden diese in die Sizung eingeladen.Anhörung ihres Anbringens und nach stattgehabter Berathung hat man beschlossen, diese Sache den Ober»»hinterbringen, damit sie die Gesandten auf künftige Tagsazung mit entsprechenden Vollmachten abordnen,ferner» Anzug, es gehe das Gerücht, als sei der dem Madruzischen Volk bewilligte Durchpaß mit schwerem ^