Druckschrift 
Einige Worte über die Rhein-Schiffahrt
Entstehung
Seite
15
Einzelbild herunterladen
 

i5

legen genothigt seyn sollte, nicht nnerörtert ee-lassen werden müsse, bedarf keiner Erinnerung.

Vielleicht wäre es besser gewesen, an-statt eine Sache, wobey über das Recht keinernsthafter Zweifel entstehen kann, dem im-mer mifslichen Ausgang einer Unterhandlungauszusetzen, den Weg der Repressalien zu ver-suchen; aber aus Gründen, die keiner näherenErörterung bedürfen, schien ein rasches Ver-fahren hier bedenklich. In benachbarten deut-schen Gebieten haben kühne Beamte in eini-gen Fällen auf diesem Wege ihren Zweck er-,reicht; indem es sich zeigte, dafs die Franzö-sischen Behörden die Glänzen ihrer Gewaltüberschritten hatten, und ihr Verfahren in derFolge von der dortigen Regierung gemifsbilligtward. Dafs man zu Paris von den Schiffahrts-» erhältnissen auf demRheine bis jetzt nur einehöchst unvollkommene Kenntnifs gehabt hat, istauf vielfache Weise an den Tag gekommen ; ja es»st bei dem dortigen Geschäfts dränge" vielleichterlaubt zu zweifeln, ob die diesseitigen Vor-stellungen über den Vorfall zu Deutz demMinister der auswärtigen Angelegenheiten auch*iur zu Gesicht gekommen sind.

Möchte diese Angelegenheit jetzt, da es nochieit ist, in dem rechten Lichte betrachtet, und