Fürsten mit Späßen aufwarten, und darum bist du mirgram, der ich ein geschickter Maler bin. Näh Eselsohrenauf deine Kappe, du Narr! Ich geh' jetzt ;um Magnifico.
Andreuccio: Nein, wartet, hört! Lorenzo ist sehrkrank; wir dürfen nicht wie sonst bei ihm eindringen wieMasken im Karneval. Als wir kamen, sah ich den Kardi-nal am Fenster. Er winkte, als wollte er Herabkommen.Wir sollten warten...
Ghino (mit Heller Stimme): Paßt auf, was ich sagenwill! Wir müssen geschlossen zu Werke gehen. DerVerein Florentinischer Künstler muß bei den Achten überBruder Girolamos Predigten Klage führen. Auch die-jenigen von uns, die zu Lorenzos Orchesterverein gehören,müssen sich zusammentun und fordern, daß dem Ferraresender Mund verboten werde...
Aldobrand ino: Tut, wasJhr wollt! Ich halte michan Lauro allein. Er ist der Herr und nicht der Frate.Er wird den Schelmen, die es gewagt haben, mich un-geziemend zu berühren, die Ohren abschneiden, er wirdsie rechtens am Palaste aufknüpfen lassen. Ich bin seinbester Freund, er liebt mich. Ich bin eigens von Romzurückgeeilt, weil er krank ist. In acht Stunden bin ichvon Rom gekommen!
Grifone: Was? Was? In acht Stunden von Rom?
Aldobrand ino: In sieben und einer halben, sageich dir!
Grifone: Was? Was? Und Lauros bester Freund?
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