Druckschrift 
Fiorenza
Entstehung
Seite
51
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gnügcn bei mir und sie nebenbei modelliert. Das ist wasanderes. Das kann die Heilige nicht erzürnen.

Aldobrandin o: Aber den Bruder Girolamo wirdes erzürnen, du Tropf, und das genügt heutzutage.

Ercole: Ja, Gott bewahre uns, er ist so streng, daßer um einer Kleinigkeit willen selbst den heiligen Domini-kus wippen lasten würde. Er hat dem Volke vorgespiegelt,daß er wie Moses mit Gott gesprochen habe: so hört esblindlings auf ihn; er darf sich alles erlauben.

Simonctto: Das ist wahr! Wir haben gesehen, wiegräßlich er heute im Dom mit Madonna Fiore ins Ge-richt gegangen ist...

Dioneo: Wo ist sie? Weiß jemand wo sie ist?

Pandolfo: Beim Magnifico und erzählt ihm alles.

Guidantonio: Nein, sie kann noch nicht in Careggisein. Man hat sie noch ehe wir fortgingcn in der Stadtgesehen.

Aldobrandino: Du, Meister Francesco, stehst daund schweigst nach deiner Art und schmunzelst wie ge-wöhnlich. Trotzdem weiß alle Welt, daß du dein Hausganz im heidnischen Stile eingerichtet hast, wie ein alterRömer, und daß deine Bilder ziemlich anderer Art sind,als die von Beato Angelico...

G ri fon e: Du ärgerst dich, daß du allein Prügel be-kommen hast.

Aldobrandino: O Grifone, du solltest Buffoneheißen! Nichts kannst du, als Festzüge ordnen und den