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nicht von ihm, er liess ihn zur Nachtauf seinem eigenen Lager schlafen, erwusch und verband ihn, streichelte,tröstete und bemitleidete ihn mit un-ermüdlicher Freude und Sorgfalt.
„Schmerzt es sehr?“ sagte er. „Ja,ja, Du leidest bitterlich, mein armesTier! Aber sei still, wir müssen es er-tragen“ . . . Sein Gesicht war ruhig,wehmütig und glücklich bei solchenWorten.
In dem Grade jedoch, in welchemEsau zu Kräften kam, fröhlicher wurdeund genass, ward das Benehmen desTobias unruhiger und unzufriedener.Er befand es nunmehr für gut, sichnicht mehr um die Wunde zu beküm-mern, sondern lediglich durch Worte undStreicheln dem Hunde sein Erbarmenzu zeigen. Allein die Heilung war weitvorgeschritten, Esau besass eine guteNatur, er begann bereits wieder, sichim Zimmer umherzubewegen, und einesTages, nachdem er einen Teller mitMilch und W’eissbrot leergeschlappthatte, sprang er völlig gesundet vomSofa herunter, um mit freudigem Geblaffund der alten Unbändigkeit durch diebeiden Stuben zu fahren, an der Bett-decke zu zerren, eine Kartoffel vor sichher zu jagen und sich vor Lust zuüberkugeln.