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bleibe ein paar Tage hier.“ — Wirgingen in eine W T einstube.
Er begegnete mir, als sei ich nochder glückliche Selbstgefällige, als dener mich gekannt hatte, und in demguten Glauben, mir nur meine eignefröhliche Meinung entgegen zu bringen,sagte er:
— „Bei Gott, Du hast Dir Dein Lebenangenehm eingerichtet, mein Junge!Unabhängig, was? frei! Eigentlich hastDu recht, zum Teufel! Man lebt nureinmal, wie? Was geht einem im Grundedas übrige an? Du bist der Klügerevon uns beiden, das muss ich sagen.Übrigens, Du warst immer ein Genie . .Und wie ehemals fuhr er fort, mich be-reitwilligst anzuerkennen und mir ge-fällig zu sein, ohne zu ahnen, dass ichmeinerseits voll Angst war, zu miss-fallen.
Mit verzweifelten Anstrengungen be-mühte ich mich, den Platz zu behaupten,den ich in seinen Augen einnahm, nachwie vor auf der Höhe zu erscheinen,glücklich und selbstzufrieden zu er-scheinen — umsonst! Mir fehlte jedesRückgrat, jeder gute Mut, jede Conte-nance, ich kam ihm mit einer mattenVerlegenheit, einer geduckten Unsicher-heit entgegen — und er erfasste dasmit unglaublicher Schnelligkeit! Es