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mich mit anderen Augen anzuselien, alsmit denen der „Leute“, und ich gehe anbösem Gewissen zu Grunde — erfülltvon Unschuld . . . Sollte das böse Ge-wissen denn niemals etwas anderes sein,als eiternde Eitelkeit? —
Es giebt nur ein Unglück: das Ge-fallen an sich selbst einbüssen. Sichnicht mehr zu gefallen, das ist das Un-glück — ah, und ich habe das stetssehr deutlich gefühlt! Alles übrige istSpiel und Bereicherung des Lebens, injedem anderen Leiden kann man soausserordentlich mit sich zufrieden sein,sich so vorzüglich ausnehmen. DieZwietracht erst mit dir selbst, das böseGewissen im Leiden, die Kämpfe derEitelkeit erst sind es, die dich zu einemkläglichen und widerwärtigen Anblickmachen . . .
Ein alter Bekannter erschien auf derBildfläche, ein Herr Namens Schilling,mit dem ich einst in dem grossen Holz-geschäfte des Herrn Schlievogt gemein-schaftlich der Gesellschaft diente. Erberührte in Geschäften die Stadt undkam, mich zu besuchen — ein „skep-tisches Individuum“, die Hände in denHosentaschen, mit einem schwarz-geränderten Pincenez und einem rea-listisch duldsamen Achselzucken. Ertraf des Abends ein und sagte: „Ich
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