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Liebte ich, wenn endlich einmal dieseFrage erlaubt ist, liebte ich dieses Mäd-chen denn eigentlich? — Vielleicht . . .aber wie und warum? War diese Liebenicht eine Ausgeburt meiner längst schongereizten und kranken Eitelkeit, die beimersten Anblick dieser unerreichbarenKostbarkeit peinigend aufbegehrt warund Gefühle von Neid, Hass ; und Selbst-verachtung hervorgebracht hatte, fürdie dann die Liebe bloss Vorwand, Aus-weg und Rettung war?
Ja, das alles ist Eitelkeit! Und hatmich nicht mein Vater schon einst einenBajazzo genannt?
Ach, ich war nicht berechtigt, ich amwenigsten, mich seitab zu setzen unddie „Gesellschaft“ zu ignorieren, ich,der ich zu eitel bin, ihre Miss- undNichtachtung zu ertragen, der ich ihrerund ihres Beifalls nicht zu entratenvermag! — Aber es handelt sich nichtum Berechtigung? Sondern um Not-wendigkeit? Und mein unbrauchbaresBajazzotum hätte für keine sociale Stel-lung getaugt? Nunwohl, eben diesesBajazzotum ist es, an dem ich in jedemFalle zu Grunde gehen musste.
Gleichgültigkeit, ich weiss, das wäreeine Art von Glück . . . Aber ich binnicht im stände, gleichgültig gegenmich zu sein, ich bin nicht im stände,