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Nun erlebe ich ihn! — Was ist dasnun eigentlich? —
Ist es nötig, dass ich Ihnen auch vonmeinem Glücke spreche? Denn auchdas Glück habe ich erlebt, auch dasGlück hat mich enttäuscht ... Es istnicht nötig; denn dies alles sind plumpeBeispiele, die Ihnen nicht klar machenwerden, dass es das Leben im ganzenund allgemeinen ist, das Leben in seinemmittelmässigen, uninteressanten undmatten Verlaufe, das mich enttäuschthat, enttäuscht, enttäuscht.
„Was ist,“ schreibt der junge Werthereinmal, „der Mensch, der gepriesene Halb-gott? Ermangeln ihm nicht eben da dieKräfte, wo er sie am nötigsten braucht?Und wenn er in Freude sich aufschwingtoder in Leiden versinkt, wird er nichtin beiden eben da aufg’ehalten, eben dazu dem stumpfen, kalten Bewusstseinwieder zurückgebracht, da er sich inder Fülle des Unendlichen zu verlierensehnte?“
Ich gedenke oft des Tag’es, an demich das Meer zum ersten Male erblickte.Das Meer ist gross, das Meer ist weit,mein Blick schweifte vom Strande hin-aus und hoffte, befreit zu sein: dorthinten aber war der Horizont. Warumhabe ich einen Horizont? Ich habe vomLeben das Unendliche erwartet.