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Der Kleine Herr Friedemann : Novellen
Entstehung
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verschlinge die Gegenstände mit meinenBlicken. Dann trinke ich einen SchluckWasser und lege mich wieder zurück;immer auf die rechte Seite! Allmählichschlafe ich ein.

Ich schlafe sehr tief und sehr lange,denn ich bin eigentlich immer todmüde.Glaubst Du, dass ich, wenn ich wollte,mich hier einfach hinlegen könnte undsterben?

Ich glaube, dass ich in diesen Jahrentausendmal schon den Tod von Ange-sicht zu Angesicht gesehen habe. Ichbin nicht gestorben. — Mich hält etwas.— Ich fahre auf, ich denke an etwas,ich klammere mich an einen Satz, denich mir zwanzigmal wiederhole, währendmeine Augen gierig alles Licht und

Leben um mich her einsaugen.

Verstehst du mich?“

Br lag regungslos und schien kaumeine Antwort zu erwarten. Ich weissnicht mehr, was ich ihm erwiderte; aberich werde niemals den Eindruck ver-gessen, den seine Worte auf michmachten.

Und nun jener Tag — oh, mir ist, alshätte ich ihn gestern erlebt!

Es war einer der ersten Herbsttage,jener grauen, unheimlich warmen Tage,an denen der feuchte, beklemmende Windaus Afrika durch die Strassen geht