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lieh, ohne jeden Übergang, sagte er,indem er mir mit einer gewissen Ein-dringlichkeit das Gesicht zuwandte:
„Sag mal, ist es dir eigentlich nichtaufgefallen, dass ich immer noch amLeben bin?“
Ich schwieg betroffen, und er blicktewieder mit einem nachdenklichen Aus-druck in die Ferne.
„Mir — ja,“ fuhr er langsam fort. „Ichwundere mich im Grunde jeden Tagdarüber. Weisst Du eigentlich, wie esum mich steht? — Der französischeDoktor in Algier sagte zu mir: ,DerTeufel begreife, wie Sie noch immerumherreisen mögen! Ich rate Ihnen,fahren Sie nach Hause und legen Siesich ins Bett! 1 Er war immer sogeradezu, weil wir jeden Abend zu-sammen Domino spielten.
Ich lebe doch noch immer. Ich binbeinahe täglich am Ende. Ich liegeabends im Dunkeln, — auf der rechtenSeite, wohlgemerkt! — Das Herz klopftmir bis in den Hals, es schwindelt mir,dass mir der Angstschweiss ausbricht,und dann plötzlich ist es, als ob derTod mich anrührte. Es ist für einenAugenblick, als stehe alles still in mir,der Herzschlag setzt aus, die Atmungversagt. Ich fahre auf, ich mache Licht,ich atme tief auf, blicke um mich,