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Wie könnte er mich verstehen? Erweiss es ja nicht. Ich will nicht, dassAlltäglichkeit und Langeweile an meineletzten Tage rühre. Ich ängstige michdavor, dass der Tod etwas Bürgerlichesund Gewöhnliches an sich haben könnte.Es soll um mich her fremdartig undseltsam sein an jenem grossen, ernsten,rätselhaften Tage — am zwölftenOktober . . .
Den 18. September.
Während der letzten Tage bin ich nichtausgegangen, sondern habe die meisteZeit auf der Chaiselongue zugebracht.Ich konnte auch nicht viel lesen, weildabei alle Nerven mich quälten. Ichhabe einfach stillgelegen und in denunermüdlichen, langsamen Regen hinaus-geblickt.
Asuncion kam oft, und einmal brachtesie mir Blumen, ein paar dürre undnasse Pflanzen, die sie am Strande ge-funden; als ich das Kind zum Dankeküsste, weinte es, weil ich „krank“ sei.Wie unsäglich schmerzlich mich ihrezärtliche und wehmütige Liebe berührte!
Den 21. September.
Ich habe lange in meinem Arbeits-zimmer am Fenster gesessen, undAsuncion sass auf meinen Knieen. Wirhaben auf das graue und weite Meer