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hinausgeblickt, und hinter uns in demgrossen Gemach mit der hohen, weissenThür und den steiflehnigen Möbelnherrschte tiefe Stille. Und während ichlangsam das weiche Haar des Kindesstreichelte, das schwarz und schlichtauf ihre zarten Schultern hinabfliesst,habe ich zurückgedacht in meinem wirren,bunten Leben; ich habe an meine Jugendgedacht, die still war und behütet, anmeine Wanderungen durch die ganzeWelt und an die kurze, lichte Zeit meinesGlückes.
Erinnerst du dich des anmutigen undflammend zärtlichen Geschöpfes unterdem Sammethimmel von Lissabon? Essind zwölf Jahre, dass sie dir das Kindschenkte und starb, während ihr schmalerArm um deinen Hals lag.
Sie hat die dunklen Augen ihrerMutter, die kleine Asuncion; nur müdersind sie und nachdenklicher. Vor allemaber hat sie ihren Mund, diesen unendlichweichen und doch ein wenig herb ge-schnittenen Mund, der am schönstenist, wenn er schweigt und nur ganzleise lächelt.
Meine kleine Asuncion! Wenn duwüsstest, dass ich dich werde verlassenmüssen. Weintest du, weil ich „krank“sei? Ach, was hat das damit zu thun!