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ln der wundervoll sternklaren, warmenNacht quoll der Duft von allen Beeten.Der Garten lag in vollem Mondlicht,und auf den weiss leuchtenden Kies-wegen gingen die Gäste plaudernd undrauchend umher. Eine Gruppe hattesich um den Springbrunnen versammelt,•wo der alte, beliebte Arzt unter all-gemeinem Gelächter Papierschiffchenschwimmen liess.
Frau von Rinnlingen ging mit einemleichten Kopfnicken vorüber und wiesin die Ferne, wo der zierliche undduftende Blumengarten zum Park sichverdunkelte.
„Wir wollen die Mittelallee hinunter-gehen,“ sagte sie. Am Eingänge standenzwei niedrige, breite Obelisken.
Dort hinten, am Ende der schnur-geraden Kastanienallee sahen sie grün-lich und blank den Fluss im Mondlichtschimmern. Rings umher war es dunkelund kühl. Hie und da zweigte einSeitenweg ab, der im Bogen wohl eben-falls zum Flusse führte. Es liess sichlange Zeit kein Laut vernehmen.
„Am Wasser,“ sagte sie, „ist einhübscher Platz, wo ich schon oft ge-sessen habe. Dort könnten wir einenAugenblick plaudern. — Sehen Sie,dann und wann glitzert zwischen demLaub ein Stern hindurch.“